Innovationsmanagement 2.0 Dr. Patrick FRITZ

19Mai/080

Session 4 – Agile Entwicklungsmethoden am Beispiel SCRUM (Step 7)

Zu Beginn der leicht verspäteten fünften Session stand wie gewohnt die Auflösung der letzten Session "Agile Entwicklungsmethoden am Beispiel SCRUM". Zur Einstimmung haben wir uns folgendes Video angesehen:

Natalie Pichler, Studentin des Studienganges Betriebswirtschaft im 6. Semester, hat hierzu das Protokoll verfasst:

Lernziel: SCRUM Process

  • Product Backlog: Sind alle Anforderungen (z.B. Wünsche vom Kunde). Es steht alles drinnen was man haben möchte und ist die Basis für den Sprint B.
  • Sprint Backlog (= Zyklen): Vom Produkteigener werden die Anforderungen mit den höchsten Prioritäten dem Team mitgeteilt. Anschließend legen SCRUM Team und Produkteigner die Ziele fest. Team organisiert sich und verteilt die Aufgaben selbst
  • Ausarbeitungsdauer: 30 Tage (des jeweiligen Sprint Backlog)
  • Aufbau Team: ab 3 möglich; 6/8 Personen sind gut, danach gehen Vorteile verloren
  • Besonderheit: Die Anforderungen sind während der Sprint Phase nicht änderbar. Stattdessen besteht die Möglichkeit neue Anforderungen in den Product Backlog zu tun (= Sammelbehälter) um diese dann im nächsten Sprint Backlog mit ein zu bringen.
  • Projekte: Eher kleine Projekte für SCRUM. In Ausnahmefällen ist werden in einem SCRUM Team mehrere kleine Teams gebildet. Das übergeordnete SCRUM Team überwacht es und stückelt die einzelnen kleinen Teams zu einem Ganzen zusammen.
  • Praxisbeispiel: bei Bachmann GmbH wird SCRUM in der Software eingesetzt, da sehr komplexe/schwer planbare Projekte.

Lernziel: Iterative Zyklen

  • Definition  = sich wiederholende Zyklen
  • Wo bei SCRUM?  In den Meetings:  Hier werden die Probleme ausgesprochen. Aus den Product Backlog nimmt man einen Teil raus und gibt ihn in den Sprint Backlog. Dabei fragt man sich was erledigt werden sollte.

...der Rest ist im Protokoll nachzulesen.

Download: Session 4 - Protokoll "Agile Entwicklungsmethoden am Beispiel SCRUM" Step 7 [PDF]

19Mai/080

Podcast-Episode 3: Problemdefinition durch Anforderungsmanagement

Hiermit darf ich euch die dritte Podcast-Episode zum Thema "Problemdefinition durch Anforderungsmanagement" von Andrea Schöch und Martin Kralik präsentieren. Nachdem Martin versucht hat mein Mailbox-Limit zu sprengen, hat es mit der Übertragung doch noch geklappt. Inhaltlich gefällt mir diese Episode sehr gut - Werde auch du zum Spezialisten für Anforderungsmanagement! Hier könnt ihr den Podcast abonnieren.

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

 

 

25Apr/080

Vortrag von Bernd Hepberger, Massive Art – "Wie managet man Innovation?"

Zum Abschluss unserer kleinen Vortragsreihe im Rahmen der Lehrveranstaltung, hielt gestern Bernd Hepberger von Massive Art einen Vortrag mit dem Titel: "Wie managet man Innovation?". Hier die Folien zum Vortrag:

Für mich persönlich war es außerordentlich interessant zu sehen, wie sich die vorgetragenen Tipps aus der Praxis in der Themenwahl für die Lehrveranstaltung widerspiegeln:

  • Innovationen erkennen: Session 1 - Aufgaben des Innovationsmanagements und Session 3 - Problemdefintion durch Anforderungsmanagement
  • Innovationen planen: Session 2 - Innovationsprozess am Beispiel Stage-Gate und Session 7
  • Iterationen zulassen: Session 4 - Agile Entwicklungsmethoden am Beispiel SCRUM
  • Externe einbinden: Kommt in Session 5 und 6

Vielen Dank an dieser Stelle an Bernd Hepberger für seine Tipps aus der Praxis zum Innovationsmanagement 2.0!

20Apr/080

Besuch der 16. innovation(night

Vergangenen Donnerstag war ich gemeinsam mit meinen Studenten auf der 16. innovation(night in Lustenau zu Besuch. Referentin des Abends war Ann Mettler vom "Lisbon Council".

Nach meiner Meinung hat Frau Mettler trotz schwerwiegender Probleme mit der Technik eine recht solide Leistung geboten. Auch Fragen aus dem Publikum (Kann man bei ihnen denken bestellen? Wie finanzieren sie sich eigentlich?) hat sie sicher umschifft. Dennoch ist mir inhaltlich einfach zu wenig rüber gekommen. Gerade aus einem "Think Tank", der sich ausdrückliche nicht als Lobbyisten Vereinigung positioniert, würde ich mir provokante Thesen wünschen. Das soll nicht heißen, dass ihre Schwerpunkte "Frauen in die Wirtschaft", "Demographische Entwicklung" und "Web 2.0" nicht wichtig wären, aber sonderlich anregend zur Diskussion auch wieder nicht.

Nächste Woche erwartet uns im Rahmen der Lehrveranstaltung "Innovationsmanagement 2.0" ein Vortrag von Bernd Hepberger, Massive Art.

20Apr/080

Podcast-Episode 2: Innovationsprozess am Beispiel Stage-Gate

Es ist wieder soweit, ich darf euch die zweite Podcast-Episode zum "Innovationsprozess am Beispiel Stage-Gate" von Jule Reichert und Lina Falk präsentieren. Die Aufnahmequalität hat ein klein wenig unter den beschränkten technischen Mitteln gelitten, dennoch super gemacht! Hier könnt ihr den Podcast abonnieren.

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

 

10Apr/080

Session 4 – Agile Entwicklungsmethoden am Beispiel SCRUM (Step 1-5)

Die vierte Session behandelt “Agile Entwicklungsmethoden am Beispiel SCRUM”. Wie bereits in der letzten Session wurden zunächst die PBL Schritte 1-5 durchgearbeitet. Angefangen von der Informationsaufnahme, über Problemdefinition und Strukturierung, bis hin zur Definition von Lernzielen.

Download: Session 4 - Course Book "Agile Entwicklungsmethoden am Beispiel SCRUM" [PDF]

Download: Session 4 - Protokoll "Agile Entwicklungsmethoden am Beispiel SCRUM" Step 1-5 [PDF]

Download: Session 4 - Protokoll "Agile Entwicklungsmethoden am Beispiel SCRUM" Step 1-5 [HTML]

10Apr/080

Session 3 – Problemdefinition durch Anforderungsmanagement (Step 7)

 

Zu Beginn der Session stand die Auflösung der letzten Runde, Problemdefinition durch Anforderungsmanagement. Lukas Schwaiger, Student des Studienganges Betriebswirtschaft im 6. Semester, hat hierzu das Protokoll verfasst:

1.  Definition Lastenheft / Pflichtenheft

  • Lastenheft (DIN):  „Vom Auftraggeber festgelegte Gesamtheit der Forderungen an die Lieferungen + Leistungen eines Auftragnehmers innerhalb eines  Auftrages."
  • Pflichtenheft (DIN):  „Eine ausführliche Beschreibung der Leistungen (zB technische,  wirtschaftliche, organisatorische Lstg.) die erforderlich sind oder gefordert werden, um die Ziele des Projektes zu erreichen.“

2.  Methoden zur Ermittlung von Anforderungen

  • Verweis auf die Tabelle in dem Text Anforderungsmanagement: Hellsehen für Fortgeschrittene (Chris Rupp; S. 110). Welche Methode zur Anforderungsermittlung wähle ich (Tabelle dient zur Unterstützung).
  • Zusätzlich könnte man eine sogenannte Requirements List zur Anwendung kommen (Reihung der Schritte, Planung des Ablaufs)
  • Für eine erfolgreiche Anforderungsermittlung ist es Wichtig den Kunden mit einzubeziehen
  • Wichtig: vor der Ermittlung der Anforderungen sollte eine Risikoanalyse durchgeführt werden

3.  Warum scheitert ein Projekt in der ersten Phase

  • Kommunikationsschwierigkeiten zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer
  • Missverständnisse (Anforderungen wurden falsch verstanden bzw. umgesetzt)
  • Die „Mischung“ bei den Basis-, Leistungs- und Begeisterungsfaktoren stimmt nicht
  • Schlechtes Projektmanagement (keine konkrete Zieldefinition, fehlende Risikoanalyse)
  • Unterschiedliche Basisfaktoren von Auftraggeber und Auftragnehmer

4.  Wie kann man den Kunden in den Prozess miteinbeziehen

  • Transparenter Entwicklungsprozes
  • Konsequente Projektstatus Updates
  • 1 fixer Ansprechpartner für den Kunden

5.  Wie gewinne ich einen Kunden zurück

  • Kunde muss im Prozess integriert sein
  • „Spezial“ Angebot an den Kunden stellen
  • Einsatz der Besteisterungsfaktoren
  • Voraussetzung: Kunde will auch wieder mit dem Auftragnehmer zusammenarbeiten
  • Werbungmaßnahmen erhöhen
  • Weitere Faktoren: Analyse des ursprünglichen Problems (Kommunikation, Ansprechpartner, Rentabilität des zusätzlichen Aufwands, etc.)

Download: Session 3 - Protokoll "Problemdefinition durch Anforderungsmanagement" Step 7 [PDF]

6Apr/080

Blogvorstellung im best-practice-business-blog online!

Heute erreichte mich folgende Nachricht:

Hallo Patrick,

ich habe gerade Deine Blogvorstellung bei mir unter http://www.best-practice-business.de/blog/?p=3383 eingestellt.

Ich bin auf Eure weitere Entwicklung schon neugierig.

Gruss

Burkhard

Ich kann mich Burkhards Meinung nur anschließen... ich bin auf unsere weitere Entwicklung schon neugierig. Nächsten Donnerstag findet bereits die nächste Session zum Thema Innovationsmanagement statt, außerdem wird die erste Podcast-Episode online gehen!

3Apr/080

Session 3 – Problemdefinition durch Anforderungsmanagement (Step 1-5)

Session 3 stand unter dem Titel “Problemdefinition durch Anforderungsmanagement”. Die Durchführung der PBL-Schritte klappt bereits sehr gut. In diesem Zusammenhang hat sich vor allem die Erstellung von MindMaps bewährt, wobei ich für Step 7 lieber auf ein klassisches Protokoll zurückgreife. Anbei findet ihr den Case sowie zugehöriges MindMap für die Schritte 1-5.

Download: Session 3 - Course Book "Problemdefinition durch Anforderungsmanagement" [PDF]

Download: Session 3 - Protokoll "Problemdefintion durch Anforderungsmanagement" Step 1-5 [PDF]

Download: Session 3 - Protokoll "Problemdefintion durch Anforderungsmanagement" Step 1-5 [HTML]

3Apr/080

Session 2 –Innovationsprozess am Beispiel StageGate (Step 7)

 

Zu Beginn der dritten Session stand wie bereits gewohnt die Auflösung der letzten Session "Innovationsprozess am Beispiel StageGate", auf der Tagesordnung. Dominic Marlin, Student des Studienganges Betriebswirtschaft im 2. Semester, hat hierzu das Protokoll verfasst:

1. Definition Prozess:

Ziel Erzeugnis von Leistung à für jeden Prozess ist ein Input erforderlich, dass ein Output herauskommen kann à zeitlich beschränkt durch die Kundenwünsche à wenn der Kunde es bis zu einem bestimmten Zeitpunkt braucht, dann muss der Prozess bis dahin fertig gestellt werden à Bsp.: Doppelmayr: Wenn man nicht zum Winteranfang den Lift liefert – kann man das Produkt wieder einpacken à Kundenwünsche sind sehr wichtig in Prozessen.

2. Definition Stagegate Modell:

Spezieller Name für ein Modell eines normalen Entwicklungsprozesses à Modell, welches beiträgt ein Produkt von der Idee weg effizient auf den Markt zu bringen à einfaches Abschnittsphasen-Modell. Ein Prozess welcher in mehrere Teilprozesse unterteilt wird. Beginnend bei der Ideenfindung über die Entwicklung, Herstellung und dann bis hin zur Markteinführung. Mit Qualitätskontrollen bei den verschiedenen Toren. Und schlussendlich ein Rückblick machen. (Prozessevaluierung -> Im Produkt; in der Prozessanwendung) Erst nach diesem Rückblick (ca. 9-18 Monate nach Markteinführung) geht das Produkt in die normale Produktpalette über à Projektteam trifft sich nochmals.

Beispiele: Nur große Unternehmen à haben die Schritte genau nach der Theorie definiert à KMU’s à gibt es eigentlich keine Beispiele à Zuviel Ressourcen (Abteilungen, Kapital) werden benötigt à wird nicht so gerne ausgeführt in KMU’s.

3. Funktionen der Tore:

Dienen zur Qualitätskontrolle à Team trifft sich und diskutiert die Ziele die sie sich gestellt haben à Weiterführung ja/nein? à wenn Nein dann Schritt zurück um die Kriterien zu erreichen; wieso nicht erreicht? Wiederholungstermin für das Tor ansetzen. à wenn ja, weiter zum nächsten Abschnitt.

Phasen zwischen diesen Toren à Abschnitte à am Ende von dem Abschnitt wird immer wieder ein neuer Aktionsplan festgelegt, welche Ziele man im nächsten Abschnitt bearbeiten muss und welche ziele man beim Tor erreicht haben muss. Ein Abschnitt fungiert zB nicht nur in der F&E sondern es laufen viele Tätigkeiten auf einmal. (Marktanalysen -> am Anfang ein grober Überblick, nach Ende hin müssen mehr Daten zur Verfügung stehen; darum ist die Marktanalyse im ganzen Prozess wichtig).

Wenn keine genauen Prozesse/Kriterien vorgegeben sind, gibt es oft den Fall, das man sagt, dass das Produkt zuviel gekostet hat. Wenn jedoch die Prozesse genau definiert sind und die Funktion der Tore beachtet wird, sieht man schon im Vorhinein ob das Produkt floppt!

4. Nachteile?

  • Wie bei jeder „Neueinführung“ ist es schwer die Mitarbeiter zu überzeugen, da es bis dato auch gut geklappt hat. à Angst vor Neuem!
  • Verantwortlichkeiten zu verteilen ist schwierig (bei den Toren muss immer einer verantwortlich sein und diese Verantwortung will nicht jeder tragen)
  • Kreative/innovative fehlt da es sehr klare Grenzen gibt. (Kreativität ist schlussendlich erst in der Testphase möglich um mal etwas auszutesten.) Alter Widerspruch zwischen Kreativität und Standardisierung.
  • Bei einem Entwicklungsprozess gibt es keine hierarchische Strukturierung mehr im Unternehmen sondern eine horizontale. Viele Unternehmen sind hierarchisch aufgebaut und damit ist es schwer ein neues System zu akzeptieren, da es mehrere Bereichsleiter gibt.

5. Bewertungskriterien:

Bewertungskriterien in solch einem Prozess kann man nicht generell definieren. Diese sind von Branche zu Branche unterschiedlich. Allgemeine Kriterien – welche häufig als Maßstab dienen können sind zum Beispiel

  • benötigte Zeit
  • Realisierbarkeit des Projektes
  • kann man das eingesetzte Geld vom Markt wiederbekommen?

Download: Session 2 - Protokoll Step 7 [PDF]

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