Innovationsmanagement 2.0 Dr. Patrick FRITZ

28Nov/080

Session 6 – Lead-User-Methode (Step 1-5) im WS2008/09

Der eine oder andere wird sich schon wundern, wo ist Schritt 7 zur Open Innovation Session. Aufgrund der engen thematischen Verbindung zur Lead User Methode und der knappen Zeit, habe ich mich entschlossen Step 7 von Session 5 (Open Innovation) und 6 (Lead User Methode) zusammen zu ziehen. Die entsprechenden Lernziele sind in der untenstehenden MindMap dokumentiert.

In der Problemanalyse haben wir so ziemlich alle Punkte diskutiert, die die Lead User Methode ausmachen. Schon interessant wie man durch ein bisschen nachdenken und Diskussion eine solche Methode fast schon logische herleiten kann. In einem nächsten Schritt gilt es die einzelnen Fragmente in eine Rangreihe zu bringen, an bestimmten Stellen zu ergänzen und schon ist die Lead User Methode "fertig":

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Download: Session 6 – Course Book "Lead User Methode" [PDF]

Download: Session 6 – Protokoll "Lead User Methode" (Step 1-5) [PDF]

Download: Session 6 – Protokoll "Lead User Methode" (Step 1-5) [HTML]

18Nov/080

Das Innovationsparadox

In zahlreichen Diskussionen mit Studenten zeigt sich immer wieder, das Wort Innovation enthält zahlreiche Widersprüche. Hier einige Beispiele aus "Praxiswissen Innovationsmanagement: Von der Idee zum Markterfolg" (sehr empfehlenswert!):

  • Innovationen müssen kundenorientiert sein. Hört man jedoch zu viel auf den Kunden, kann man sich nicht differenzieren. In der Automobilindustrie kommen weniger als 10% aller Innovationsideen vom Kunden; meist sind es nur inkrementelle Verbesserungen.
  • In der Projektselektion werden transparente Entscheidungsprozesse gefordert, aber U-Boot-Projekte ohne Freigaben und offizielles Budget werden toleriert - und bei Erfolg als Unternehmertum gefeiert.
  • Fachspezialisten sind der Trumpf in der F&E, aber gleichzeitig können diese keien gleichwertige Karriere machen. Duale Karrierepfade, also Fach- und Projektleiterlaufbahnen, die zur klassischen Führungslaufbahrn gleichwertig sind, werden oft propagiert, aber nur bis zu einer mittleren Kaderstufe wirklich gelebt.
15Okt/080

Innovationsmanagement 2.0 trifft Hochleistungsorganisation

Entsprechend meiner Arbeitsschwerpunkte, Projekt-, Prozess- und Innovationsmanagement, betreibe ich zwei Webseiten zur Kommunikation und Diskussion:

Projekt- und Prozessmanagement sind meiner Meinung nach zwei mögliche Organisationsformen in Unternehmen, um einmalige und wiederholbare Abläufe effektiv und effizient durchzuführen. Während sich Innovationsmanagement für mich als das Anwendungsgebiet schlecht hin für diese beiden Organisationsformen darstellt. Innovationsmanagement bezieht sich dabei nach meinem Verständnis nicht nur auf die Produktentwicklung an sich, sondern wirklich von der Idee bis zum Markterfolg.

Aus diesem Grund möchte ich eine Brücke zwischen den beiden Themen bauen und empfehle euch deshalb einen Blick auf die kostenlosen Methoden und Tools auf www.hochleistungsorganisation.com.

11Okt/080

Session 1 – Aufgaben des Innovationsmanagements (Step1-5) im WS2008/09

Wie bereits im letzten Semester drehte sich der erste Case um das Thema “Aufgaben des Innovationsmanagements”:

  • Was ist eine Innovation?
  • Was ist Innovationsmanagement?
  • Was sind Aufgaben des Innovationsmanagement/Innovationsmanager?

Hier der überarbeitete Case und die Ergebnisse der Problem Based Learning (PBL) Schritte 1-5.

Download: Session 1 - Aufgaben des Innovationsmanagements, Case [PDF]

Download: Session 1 - Aufgaben des Innovationsmanagements, Step 1-5 [PDF]

23Jul/080

30 akademisch ausgebildete Innovationsmanager

Wie der Standard erst kürzlich berichtete, graduieren an der Fachhochschule "Campus02" in Graz die ersten 30 akademisch ausgebildeten Innovationsmanager. Besonders interessant finde ich diese Aussage:

"Wir stellen fest, dass Personen, die zwischen Technik und Wirtschaft vermitteln und interdisziplinäre Teams leiten können, am Stellenmarkt zunehmend nachgefragt sind. Auch wenn die Berufsbezeichnung "Innovationsmanager" derzeit noch neu ist, erledigen schon jetzt viele Mitarbeiter Aufgaben, die mit diesem Begriff treffsicher beschrieben werden können", so Cornelia Steiner, Geschäftsstellenleiterin von Hill Woltron Graz.

Das die Rolle des "Innovationsmanager" noch sehr schwer zu fassen ist, zeigt sich auch in der Diskussion zu Session 1 "Aufgaben des Innovationsmanagements". Wobei ich mir sicher bin, dass diese Rolle zunehmend an Bedeutung gewinnen wird, da gerade in interdisziplinären Projekten die Schnittstellenproblematik offensichtlich ist. Auf der anderen Seite ist gerade die Vermittlung zwischen den Welten Technik und Wirtschaft eine unheimlich reizvolle Aufgabe!

26Jun/080

Session 7 – Risikomanagement (Step 1-5)

 

Die finale Session 7 behandelt abschließend das Thema Risikomanagement, anhand eines Software-Entwicklungsprojektes.

Download: Session 7 - Risikomanagement [PDF]

Download: Session 7 - Protokoll Step 1-5 [PDF]

26Jun/080

Finale: Session 7 – Risikomanagement

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26Jun/080

Session 6 – Lead-User-Konzept (Step 7)

Session 6 drehte sich um das Lead-User-Konzept, eine mögliche Methode um den "Open Innovation - Gedanken" im Unternehmen zu verankern. Hier ein kleiner Einblick:

Sehr gute Video-Tutorials zur Lead-User Methode lassen sich zudem auf der Webpage von Eric von Hippel finden:

  • Video 1 (245Mb): Overview of the lead user process
  • Video 2 (276Mb): Launching your lead user study
  • Video 3 (300Mb): Interviewing methods for lead user project teams
  • Video 4 (232Mb): Identifying emerging market needs
  • Video 5 (257Mb): Identifying lead users
  • Video 6 (360Mb): Developing solution concepts

Hier das Protokoll zum Lead-User-Konzept von Martin Kralik:

Was ist das Lead-User-Konzept?

  • Konzept zur aktiven Einbindung von Kunden
  • Instrument zur Bedarfsermittlung zukünftiger Projekte

Was ist ein Lead-User?
Ist nicht nur ein einzelner Kunde sondern kann auch en ganzes Team sein. Es kann aber auch ein bestimmter Kunde sein, der sehr ideenreich ist und heute schon Produkte erkennt, die in der Zukunft von Wert sein werden. Als Beispiel wurde ein Fall genannt, wo eine Firma einen Flugzeugingenieur eingestellt hat, um neue Produkte mi t seinem Know-how erforscht wurden.

Was sind die Anforderungen an einen Lead-User?
Er muss in der Lage sein, zukünftige Trends zu erkennen. Ist also sehr eng mit dem Begriff des Innovationsmanagement verbunden.

Wo wird das Lead-User-Konzept im Entwicklungsprozess angesiedelt?
Es ist kein eigenständiger Prozess, er ist über den ganzen Produktentwicklungszyklus mit eingebunden. Das Lead-User-Konzept ist in 4 Phasen gegliedert und reicht vom Teambildungsprozess bis zur Produktentwicklung. Es dient außerdem zur Ideenentwicklung und zur Erstellung der ersten Papierprototypen.

Kann man mit dem Lead-User-Konzept Trends erkennen?
Ja, kann man. Man kann die Trends nicht nur erkennen sondern auch neue setzen.

Unterstützt das Lead-User-Konzept die Generierung und Selektion von Ideen?

  • Das Konzept hilft, sich in die richtige Richtung zu bewegen. Falls erkannt wird dass etwas schief läuft, muss das Ganze von vorne begonnen werden.
  • Das Lead-User-Konzept strukturiert die Ideen und hilft bei der Selektion. Dieses Konzept hilft auch das Konzept der Open-Innovation anzuwenden.
  • Open Innovation lässt sich nicht in den Prozess einbinden, es dient dazu, auch von außen Ideen zuzulassen. Gerade von außen kann man viele Ideen verwenden.

Das Lead-User-Konzept?

  • Ist ein Teilprozess des Ideenmanagement.
  • Ist ein Teil des Stage-Gate-Modells. Dient zur Umwandlung von Ideen in ein Projekt Konzept. Es wird nicht nur von großen Firmen angewendet, sonder auch von vielen großen.

Download: Session 6 - Protokoll Step 7 [PDF]

 

19Mai/080

Start von Session 5 „Open Innovation“

Zum Start von Session 5 eine kurze Definition, damit wir alle vom gleichen sprechen...

Open Innovation ist die Öffnung des Innovationsprozesses von Unternehmen und damit die aktive strategische Nutzung der Außenwelt zur Vergrößerung des eigenen Innovationspotentials. Der Begriff Open Innovation ist zurückzuführen auf Henry Chesbrough (Haas School of Business/University of California, Berkeley).
(Quelle: Wikipedia)

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25Apr/080

Vortrag von Bernd Hepberger, Massive Art – "Wie managet man Innovation?"

Zum Abschluss unserer kleinen Vortragsreihe im Rahmen der Lehrveranstaltung, hielt gestern Bernd Hepberger von Massive Art einen Vortrag mit dem Titel: "Wie managet man Innovation?". Hier die Folien zum Vortrag:

Für mich persönlich war es außerordentlich interessant zu sehen, wie sich die vorgetragenen Tipps aus der Praxis in der Themenwahl für die Lehrveranstaltung widerspiegeln:

  • Innovationen erkennen: Session 1 - Aufgaben des Innovationsmanagements und Session 3 - Problemdefintion durch Anforderungsmanagement
  • Innovationen planen: Session 2 - Innovationsprozess am Beispiel Stage-Gate und Session 7
  • Iterationen zulassen: Session 4 - Agile Entwicklungsmethoden am Beispiel SCRUM
  • Externe einbinden: Kommt in Session 5 und 6

Vielen Dank an dieser Stelle an Bernd Hepberger für seine Tipps aus der Praxis zum Innovationsmanagement 2.0!

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