Innovationsmanagement 2.0 Dr. Patrick FRITZ

29Jan/091

Innovationsmanagement 2.0 hat heute den 1. Geburtstag!

Heute genau vor einem Jahr habe ich den "Innovationsmanagement 2.0" Blog ins Leben gerufen. Natürlich zeigt sich die Qualität eines Blogs beim Inhalt der Beiträge, dennoch ist ein wenig Statistik auch ganz spannend. Hier die aktuellen Zahlen zum Blog:

statistik2-im20

Bis Heute wurden die 69 Beiträge knapp 10.000mal aufgerufen, wie ich finde ein beachtlicher Erfolg. Die kontinuierliche Entwicklung der Besucherzahlen zeigt sich in folgender Abbildung:

statistik-im20

Der Höhepunkt bei den Besucherzahlen wurde im vergangenen November mit gut 1500 Besuchern pro Monat erreicht. Dezember und Jänner sind aus Erfahrung eher schwache Monate. Meine Studenten und ich werden jedenfalls dran bleiben und euch weiterhin mit Beiträgen rund ums Innovationsmanagement versorgen!

9Dez/080

Session 7 – Risikomanagement (Step 1-5) im WS2008/09

Tom DeMarco sprach:

Der wirkliche Grund warum wir Risikomanagement brauchen ist, nicht um Risiken zu vermeiden, sondern um fähig zu sein, bewusst Risiken einzugehen.
Quelle: Tom DeMarco, Bärentango

Vorab einige Definitionen, damit wir alle vom gleichen reden:

  • Risiko: Ereignis, von dem nicht sicher bekannt ist, ob es eintreten und/oder in welcher Höhe es einen Schaden verursachen wird.
  • Problem: Negative Abweichung vom Soll. Jedes Problem war vor seinem Eintritt ein Risiko.
  • Chance: Positive Abweichung vom Soll.
  • Krise: Akute Gefährdung des Ziels durch Probleme.

Hier die Ergebnisse aus Step 1-5:

session-7-risikomanagement-step-1-5-20081209

Download: Session 7 - Course Book "Risikomanagement" [PDF]

Download: Session 7 - Protokoll "Risikomanagement" (Step 1-5) [PDF]

Download: Session 7 - Protokoll "Risikomanagement" (Step 1-5) [HTML]

28Nov/080

Session 6 – Lead-User-Methode (Step 1-5) im WS2008/09

Der eine oder andere wird sich schon wundern, wo ist Schritt 7 zur Open Innovation Session. Aufgrund der engen thematischen Verbindung zur Lead User Methode und der knappen Zeit, habe ich mich entschlossen Step 7 von Session 5 (Open Innovation) und 6 (Lead User Methode) zusammen zu ziehen. Die entsprechenden Lernziele sind in der untenstehenden MindMap dokumentiert.

In der Problemanalyse haben wir so ziemlich alle Punkte diskutiert, die die Lead User Methode ausmachen. Schon interessant wie man durch ein bisschen nachdenken und Diskussion eine solche Methode fast schon logische herleiten kann. In einem nächsten Schritt gilt es die einzelnen Fragmente in eine Rangreihe zu bringen, an bestimmten Stellen zu ergänzen und schon ist die Lead User Methode "fertig":

session-6-lead-user-step-1-5-20081127

Download: Session 6 – Course Book "Lead User Methode" [PDF]

Download: Session 6 – Protokoll "Lead User Methode" (Step 1-5) [PDF]

Download: Session 6 – Protokoll "Lead User Methode" (Step 1-5) [HTML]

15Okt/080

Start der Lehrveranstaltung ins Wintersemester 2008/09

Vergangenen Donnerstag startete die Lehrveranstaltung Innovationsmanagement 2.0 ins neue Wintersemester 2008/09. Hier das Wichtigste im Überblick:

Die Teilnehmer stelten sich mit einem kurzen Steckbrief vor, der folgende Punkte beinhaltet:

  • Name, Studiengang und Semester
  • Was verbinde ich mit Innovationsmanagement?
  • Warum habe ich diese Lehrveranstaltung gewählt?
  • Was würde ich meinen Kollegen von einer erfolgreichen Lehrveranstaltung erzählen?

Sollten noch Fragen zur Lehrveranstaltung offen sein, stehe ich natürlich zur Verfügung (Kontaktdaten).

14Jul/080

8. Lehrbeauftragtenkonferenz für Transdisziplinäre Lehrveranstaltungen

Auf der diesjährigen Lehrbeauftragtenkonferenz für Transdisziplinäre Lehrveranstaltungen am 25. Juni 2008 wurde ich aufgefordert Feedback zu meiner Lehrveranstaltung "Innovationsmanagement 2.0" zu geben. Hier ein Auszug aus dem Protokoll:

FRITZ Patrick - FP
Innovationsmanagement 2.0
Ziel dieser LV war es, den Studierenden Schnittstellen zwischen Technik und Wirtschaft näher zu bringen. FP zeigt sich von den Studierenden begeistert. Unterrichtsergebnisse wurden direkt veröffentlicht, dzt. ca. 100 Besucher/Tag - hier ebenfalls gutes Feedback (http://innovationsprojekt.com/). Die TN kamen aus den Studiengängen Mediengestaltung, Mechatronik und Betriebswirtschaft; auch Incomings waren dabei. Die Blockveranstaltung hat sich gut bewährt, Niederschlag auch in erfreulich hohen Anwesenheitszahlen. Die Studierenden waren gut vorbereitet. Der Unterricht war PBL-mäßig aufbereitet (gute Vorarbeit zusammen mit Gunther Olsowski!). Im WS 2008 wird FP wieder die TLV "Innovationsmanagement 2.0" abhalten.

14Jul/080

Innovation und Technik

Dem Beispiel von Lina und Juliane folgend, hat Mirjam einen Blog-Beitrag zum Thema "Innovation und Technik" verfasst:

Technische Innovationen werden weitgehend von der Mikroelektronik bestimmt, sie bildet die Basis für die meisten technischen Entwicklungen, vom PC über Steuerungen, Nachrichtentechnik bis hin zur Autoelektronik. Die rasante Entwicklung beeinflusst alle technischen Bereiche.

So entwickelt sich die Speicherkapazität in den letzten 15 Jahren um den Faktor 1000 bei weitgehend gleichbleibenden Kosten pro Chip. Hand in Hand mit der Speicherentwicklung geht auch die Entwicklung der Prozessorleistung. Hier zeichnet sich eine Steigerung um den Faktor 100 ab.

Mit den derzeit bekannten Technologien lassen sich deutliche Steigerungen in Packungsdichte und Geschwindigkeit erzielen. Bei dieser Entwicklung drängt sich die Frage auf, wo die Grenzen sind. In Forschungslaboren wird an der sogenannten Single- Device- Technologie gearbeitet. Dabei wird versucht ein Speicherelement mit nur einem Elektron zu realisieren. 1970 waren dazu noch 10Millionen Elektronen notwendig, heute kommt man mit 10.000 aus. Sollte es gelingen mit einem Elektron auszukommen könnten Speicherbausteine mit einem Terabit realisiert werden. Bisher bekannte Technologien sind dann ausgereizt, aber es ist nicht gesagt, dass man mit anderen Verfahren und Speicherstrukturen nicht noch weitere Schritte in Richtung höherer Speicherdichte und höherer Prozessorleistung machen kann.

Heute wird häufig von der Informations- oder Wissensgesellschaft gesprochen. Dabei greifen wir zurück auf eine Untersuchung des sowjetischen Wissenschaftlers Kondratieff, die von Leo A. Nefiodow vorgestellt und um einen Zyklus, den fünften Kondratieff, ergänzt wurde. Kondratieff weist nach, dass es lang anhaltende Wirtschaftszyklen gibt, die von einer neuen Technik bestimmt sind und die vorhergehende Technik ablösen. Damit reduzieren sich auch die Arbeitsplätze der alten Technik und werden durch neue ersetzt So löste das Industriezeitalter die Landwirtschaft ab und wird nun vom Informationszeitalter verdrängt. Die Hoffnung, die in dieses Modell gelegt wird, besteht darin, dass die Arbeitsplätze, die durch Rationalisierung und Automatisierung wegfallen, durch neue Arbeitsplätze der Informationsgesellschaft ersetzt werden. Wenn wir zurücksehen, dann erkennen wir, wie viele Arbeitsplätze durch Software und bessere Hardware ersetzt wurden.

Wir müssen also davon ausgehen, dass sich die Struktur unseres Arbeitsmarktes ändert und uns auf diese veränderte Situation einstellen. Dabei werden laufend neue technische Berufe definiert. Diese Berufe verlangen allerdings eine relativ hohe Qualifikation. Technologische und wirtschaftliche Entwicklungen führen aber nicht nur zu Arbeitsplätzen mit anderen Qualifikationen, sondern durch Änderungen in den Organisationen auch zu neuen Formen der Arbeitswelt. Die Informationsgesellschaft führt auch zu einer Veränderung der Arbeitswelt, der Firmenorganisation und somit der Arbeitsplätze.

Diese Veränderungen der Märkte führen in den Unternehmen zu einer Veränderung im Verhalten, während früher Produkt- und ingenieurorientiert gedacht wurde und Kapazitätsbeschaffung sowie Aufbau von Produktionsmitteln und Logistik die wesentlichen Aufgaben waren, muss heute vor allem markt- und kundenorientiert agiert werden. Marktanforderungen wie Bedürfnisse, Probleme und Wünsche unserer Kunden, marktorientierte Gestaltungsinstrumente sowie Problemlösungen und Kundennutzen treten immer mehr in den Vordergrund. Zunehmende Konkurrenz und globale Märkte mit unterschiedlichster Ausprägung zwingen uns dazu, immer schneller und marktnäher zu handeln. Die Notwendigkeit, schnell und flexibel zu handeln, und zwar global mit Ausrichtung zum Kunden, führt zwangsläufig zu einer Veränderung der Organisation und der Unternehmenskultur. Man geht zunehmend weg von der starren, funktionsorientierten Organisation zu einer flexiblen Form, die mehr nach Projekten orientiert ist. Viele Firmen befinden sich sogar bereits auf dem Weg zur nächsten Stufe, bei der einzelne Gruppen oder Mitarbeiter nur noch temporär zu Projekten zusammengeschlossen sind. Die Zusammenarbeit ändert sich dabei rasch je nach Anforderung. Es können die unterschiedlichsten Mitarbeiter, Firmenteile oder auch verschiedene Firmen lokal oder über Netz für eine bestimmte Zeit ein virtuelles Team bilden.

Für diese Arbeitswelt benötigen Mitarbeiter die Fähigkeit zum selbständigen, lebenslangem Lernen, Bereitschaft zur Eigenverantwortung und die Fähigkeit zum selbständigen Arbeiten.

26Jun/080

Finale: Session 7 – Risikomanagement

Offene Fragen? Einfach anrufen oder kurzes Mail!

3Apr/081

Newcomer Business Blogvorstellung im best-practice-business-blog

Vor kurzem erreichte mich folgende Anfrage per Mail:

Hallo Patrick,

ich bin vor kurzem auf Dein Innovationsmanagement 2.0-Blog aufmerksam geworden. Gerne möchte ich Dir die Möglichkeit bieten, Dein Blog bei mir im Rahmen der Newcomer Business Blogserie vorzustellen. Beantworte dafür bitte folgende sechs Fragen:

1. Wer bloggt hier? (Name, Beruf, Alter)?
2. Über welche Themen bloggst Du hauptsächlich (Schwerpunktkategorien)?
3. Was ist der USP / Erfolgsfaktor Deines Blogs?
4. Warum bloggst Du bzw. welche konkreten Ziele hast Du (Kunden gewinnen, Geld verdienen, Netzwerk aufbauen,....)?
5. Was sind Deine drei Lieblingsblogs?
6. Was möchtest Du noch sagen?

Mehr Infos zur Newcomer Business Blogserie:
Seit März 2007 stelle ich unter http://www.best-practice-business.de/ regelmäßig Newcomer Business Blogs vor. Bisher haben wir mehr als 100 Blogs vorgestellt. Voraussetzung für die Vorstellung ist, dass es das Blog weniger als 6 Monate gibt oder es weniger als 50 Postings gibt oder weniger als 10 Blogs darauf verlinkt haben. Insgesamt sind sechs Fragen zu beantworten und uns zuzusenden. Wir freuen uns über jede Bewerbung oder Empfehlung. Ziel der Aktion ist es, noch unbekannte Business Blogs für einen Tag ins Rampenlicht zu stellen und meiner breiten Leserschaft (mehr als 6.000 tägliche Leser) vorzustellen.
Ich freue mich auf Deine Antworten.
Gruss
Burkhard Schneider

Natürlich habe ich diese Gelegenheit wahrgenommen und Burkhard heute meine Antworten zu den Fragen zukommen lassen. Sobald der Beitrag veröffentlich wird, werde ich euch informieren. Ich kann nur sagen, es freut mich wahnsinnig das der "Innovationsmanagement 2.0-Blog" auf derart gute Resonanz stößt!

27Mrz/080

Session 1 – Aufgaben des Innovationsmanagements (Step 7)

 

Heute Abend fand die zweite Session im Rahmen der Lehrveranstaltung Innovationsmanagement 2.0 statt. Zu Beginn stand die Auflösung von Session 1 "Aufgaben des Innovationsmanagements", auf dem Programm. Christian Bereuter, Student des Studienganges Mechatronik im 2. Semester, hat hierzu das Protokoll verfasst. Die Gesprächsleiterin unterteilte die Lernziele in drei Gruppen: Definition von Innovation, Innovationsmanager und innovative Produkte.

1. Definition von Innovation?

Das Vorhandene weiterentwickeln; Neuartigkeit; etwas Neues; Mittel-Zweck-Beziehung; Status Quo weiterentwickeln; alte Produkte werden erneuert; Verfahren erneuern; merklich anderes als das Alte; Erneuerung; Erstmaligkeit; neuartige Dienstleistung; Geistesblitz umsetzen; schwierig zu unterscheiden ob Innovativ oder nicht; Gibt es kleine Innovationen? Eventuell Ortsgebundene Ansichten; Schöpferische Zerstörung; schwierig für eine allg. Formulierung; etwas Neuartiges;

2. Definition von Innovationsmanager:

Schnittstellenmanagement; Verantwortlich für neue Produktideen und die Kommunikation im Unternehmen; sollte Einblicke von Außen kriegen; Produktmanager meistens der Innovationsmanager (bei Produktionsfirmen); hängt von der Größe der Firma ab, bei KMU´s meistens der Geschäftsführer; bei größeren Firmen eher Abteilungsleiter oder eine Stabstelle; Schnittstelle im Unternehmen; Stabstelle, arbeitet eng mit der Geschäftsleitung, soll auch mit dem Kunden zusammenarbeiten und mit den Abteilungen; für alles zuständig (planen, koordinieren, steuern); eine Führungsposition; eigene Studienrichtung; hoher Verdienst; Effizienter Einsatz von Wissen und Ideen;

3. Definition innovative Produkte:

Abarbeitung der Fragen was innovativ ist; komplett neues Produkt; Veränderung des vorherrschenden Status; Walkman, Ipod; Übertragungsgeschw. vom Internet; Dinge die die Welt nicht braucht (Hi-Tec-Bikini; Elfmeter-Warnsystem; Rasendünger für Fußballschuhe; Kochlöffel mit Salzwarnung); Dampflok; Glühbirne; Medikamente; Elektrizität; zum richtigen Zeitpunkt am Markt;

Nach dieser Diskussion wurden wir über die Definition von Innovation aufgeklärt: Hängt sehr von der Größe des Unternehmens ab, ob es einen eigenen Innovationsmanager gibt. Je größer die Firma umso wahrscheinlicher. Große Unternehmen haben meistens auch größere Projekte, die dann auf mehrere Teilaufgaben verkleinert werden. Danach wurden noch ein paar Beispiele von Firmen genannt wie sich diese mit Innovationsmanagement beschäftigen. Diese Beispiele sind im LMS ersichtlich.

Download: Session 1 - Protokoll Aufgaben des Innovationsmanagements Step 7 [PDF]

14Mrz/080

Teilnehmer der Lehrveranstaltung Innovationsmanagement 2.0

Gestern Abend fand die erste Session im Rahmen der Lehrveranstaltung Innovationsmanagement 2.0 statt. Zur Vorstellung erstellten die Teilnehmer einen Steckbrief von sich, der folgende Punkte beinhaltet:

  • Name, Studiengang und Semester
  • Was verbinde ich mit Innovationsmanagement?
  • Warum habe ich diese LV gewählt?
  • Was würde ich meinen Kollegen von einer erfolgreichen LV erzählen?

Weitere Bilder zur gestrigen Veranstaltung sind hier zu sehen.

Seite 1 von 212