Innovationsmanagement 2.0 Das Innovationsprojekt von Patrick Fritz an der FH Vorarlberg

3Apr/080

Session 2 –Innovationsprozess am Beispiel StageGate (Step 7)

IMG 0242.JPG Session 2 –Innovationsprozess am Beispiel StageGate (Step 7)

Zu Beginn der dritten Session stand wie bereits gewohnt die Auflösung der letzten Session "Innovationsprozess am Beispiel StageGate", auf der Tagesordnung. Dominic Marlin, Student des Studienganges Betriebswirtschaft im 2. Semester, hat hierzu das Protokoll verfasst:

1. Definition Prozess:

Ziel Erzeugnis von Leistung à für jeden Prozess ist ein Input erforderlich, dass ein Output herauskommen kann à zeitlich beschränkt durch die Kundenwünsche à wenn der Kunde es bis zu einem bestimmten Zeitpunkt braucht, dann muss der Prozess bis dahin fertig gestellt werden à Bsp.: Doppelmayr: Wenn man nicht zum Winteranfang den Lift liefert – kann man das Produkt wieder einpacken à Kundenwünsche sind sehr wichtig in Prozessen.

2. Definition Stagegate Modell:

Spezieller Name für ein Modell eines normalen Entwicklungsprozesses à Modell, welches beiträgt ein Produkt von der Idee weg effizient auf den Markt zu bringen à einfaches Abschnittsphasen-Modell. Ein Prozess welcher in mehrere Teilprozesse unterteilt wird. Beginnend bei der Ideenfindung über die Entwicklung, Herstellung und dann bis hin zur Markteinführung. Mit Qualitätskontrollen bei den verschiedenen Toren. Und schlussendlich ein Rückblick machen. (Prozessevaluierung -> Im Produkt; in der Prozessanwendung) Erst nach diesem Rückblick (ca. 9-18 Monate nach Markteinführung) geht das Produkt in die normale Produktpalette über à Projektteam trifft sich nochmals.

Beispiele: Nur große Unternehmen à haben die Schritte genau nach der Theorie definiert à KMU’s à gibt es eigentlich keine Beispiele à Zuviel Ressourcen (Abteilungen, Kapital) werden benötigt à wird nicht so gerne ausgeführt in KMU’s.

3. Funktionen der Tore:

Dienen zur Qualitätskontrolle à Team trifft sich und diskutiert die Ziele die sie sich gestellt haben à Weiterführung ja/nein? à wenn Nein dann Schritt zurück um die Kriterien zu erreichen; wieso nicht erreicht? Wiederholungstermin für das Tor ansetzen. à wenn ja, weiter zum nächsten Abschnitt.

Phasen zwischen diesen Toren à Abschnitte à am Ende von dem Abschnitt wird immer wieder ein neuer Aktionsplan festgelegt, welche Ziele man im nächsten Abschnitt bearbeiten muss und welche ziele man beim Tor erreicht haben muss. Ein Abschnitt fungiert zB nicht nur in der F&E sondern es laufen viele Tätigkeiten auf einmal. (Marktanalysen -> am Anfang ein grober Überblick, nach Ende hin müssen mehr Daten zur Verfügung stehen; darum ist die Marktanalyse im ganzen Prozess wichtig).

Wenn keine genauen Prozesse/Kriterien vorgegeben sind, gibt es oft den Fall, das man sagt, dass das Produkt zuviel gekostet hat. Wenn jedoch die Prozesse genau definiert sind und die Funktion der Tore beachtet wird, sieht man schon im Vorhinein ob das Produkt floppt!

4. Nachteile?

  • Wie bei jeder „Neueinführung“ ist es schwer die Mitarbeiter zu überzeugen, da es bis dato auch gut geklappt hat. à Angst vor Neuem!
  • Verantwortlichkeiten zu verteilen ist schwierig (bei den Toren muss immer einer verantwortlich sein und diese Verantwortung will nicht jeder tragen)
  • Kreative/innovative fehlt da es sehr klare Grenzen gibt. (Kreativität ist schlussendlich erst in der Testphase möglich um mal etwas auszutesten.) Alter Widerspruch zwischen Kreativität und Standardisierung.
  • Bei einem Entwicklungsprozess gibt es keine hierarchische Strukturierung mehr im Unternehmen sondern eine horizontale. Viele Unternehmen sind hierarchisch aufgebaut und damit ist es schwer ein neues System zu akzeptieren, da es mehrere Bereichsleiter gibt.

5. Bewertungskriterien:

Bewertungskriterien in solch einem Prozess kann man nicht generell definieren. Diese sind von Branche zu Branche unterschiedlich. Allgemeine Kriterien – welche häufig als Maßstab dienen können sind zum Beispiel

  • benötigte Zeit
  • Realisierbarkeit des Projektes
  • kann man das eingesetzte Geld vom Markt wiederbekommen?

Download: Session 2 - Protokoll Step 7 [PDF]

27Mrz/080

Session 2 – Innovationsprozess am Beispiel Stage-Gate (Step 1-5)

 Session 2 – Innovationsprozess am Beispiel Stage Gate (Step 1 5)

Die zweite Session behandelt den “Innovationsprozess am Beispiel Stage-Gate”. Wie bereits in Session 1 wurden zunächst die PBL Schritte 1-5 durchgearbeitet. Angefangen von der Informationsaufnahme, über Problemdefinition und Strukturierung, bis hin zur Definition von Lernzielen.

Download: Session 2 - Course Book "Innovationsprozess am Beispiel StageGate" [PDF]

Download: Session 2 - Protokoll "Innovationsprozess am Beispiel StageGate" Step 1-5 [PDF]

Download: Session 2 - Protokoll "Innovationsprozess am Beispiel StageGate" Step 1-5 [HTML]

14Mrz/080

Rahmen der Lehrveranstaltungen Innovationsmanagement 2.0

Die wichtigsten Rahmenbedinungen der Lehrveranstaltungen Innovationsmanagement 2.0 habe ich in einer kurzen Präsentation zusammengefasst.

Wie ihr auf Folie 8 sehen könnt haben wir ein dichtes aber auch interessantes Programm vor uns. Angefangen beim Innovationsprozess, über agile Entwicklungsmethoden, bis hin zum Lead User Konzept. Sollten noch Fragen zur Lehrveranstaltung offen sein, stehe ich natürlich zur Verfügung (Kontaktdaten).

29Feb/080

Jahooda Podcast-Episode veroeffentlicht

Gestern habe ich auf "Jahooda - Der Plattform für Projekt- und Prozessmanagement" die erste Podcast-Episode zum Thema CMMI online gestellt. Für alle die noch nichts mit dem CMMI-Modell zu tun hatten hier eine kurze Definition (mehr dazu im Interview):

Das Capability Maturity Model Integration (kurz CMMI) ist ein Prozessmodell zur Beurteilung und Verbesserung der Qualität („Reife“) von Produkt-Entwicklungsprozessen in Organisationen.

In Zukunft werden in diesem Blog weitere Episioden zu Themen aus dem Bereich Innovationsmanagement veröffentlicht. Hier zum reinhören das Interview mit CMMI-Experte Rainer Erne:

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