Innovationsmanagement 2.0 Dr. Patrick FRITZ

15Okt/080

Innovationsmanagement 2.0 trifft Hochleistungsorganisation

Entsprechend meiner Arbeitsschwerpunkte, Projekt-, Prozess- und Innovationsmanagement, betreibe ich zwei Webseiten zur Kommunikation und Diskussion:

Projekt- und Prozessmanagement sind meiner Meinung nach zwei mögliche Organisationsformen in Unternehmen, um einmalige und wiederholbare Abläufe effektiv und effizient durchzuführen. Während sich Innovationsmanagement für mich als das Anwendungsgebiet schlecht hin für diese beiden Organisationsformen darstellt. Innovationsmanagement bezieht sich dabei nach meinem Verständnis nicht nur auf die Produktentwicklung an sich, sondern wirklich von der Idee bis zum Markterfolg.

Aus diesem Grund möchte ich eine Brücke zwischen den beiden Themen bauen und empfehle euch deshalb einen Blick auf die kostenlosen Methoden und Tools auf www.hochleistungsorganisation.com.

11Okt/080

Session 1 – Aufgaben des Innovationsmanagements (Step1-5) im WS2008/09

Wie bereits im letzten Semester drehte sich der erste Case um das Thema “Aufgaben des Innovationsmanagements”:

  • Was ist eine Innovation?
  • Was ist Innovationsmanagement?
  • Was sind Aufgaben des Innovationsmanagement/Innovationsmanager?

Hier der überarbeitete Case und die Ergebnisse der Problem Based Learning (PBL) Schritte 1-5.

Download: Session 1 - Aufgaben des Innovationsmanagements, Case [PDF]

Download: Session 1 - Aufgaben des Innovationsmanagements, Step 1-5 [PDF]

27Aug/080

Innovation des Tages: Ubiquity

Bei meiner täglichen Recherchetätigkeit stoße ich immer wieder auf interessante Dinge, Themen, Tools, Konzepte, Modelle, usw. die mich einfach begeistern. Leider lohnt es sich nicht immer einen eigenen Blog-Beitrag dazu zu verfassen. Aus diesem Grund werde ich die neue Blog-Kategorie "Innovation des Tages" (siehe in der rechten Navigationsspalte unter "Kategorien") einführen. Den Anfang macht Ubiquity - Ein neues Bedienkonzept für den Firefox Browser.

Ubiquity for Firefox from Aza Raskin on Vimeo.

23Jul/082

„Interaktive Wertschoepfung“ von Frank Piller als kostenloser Download

Ralf Reichwald und Frank Piller bieten ihr Buch "Interaktive Wertschöpfung"zum überwiegenden Teil als kostenlosen Download an. Nachdem ich mir die sehr umfangreiche Leseprobe (392 Seiten) angesehen habe, war für mich klar, dass ich die gedruckte Fassung von "Interaktive Wertschöpfung. Open Innovation, Individualisierung und neue Formen der Arbeitsteilung" anschaffe. Darin wird wissenschaftlich fundiert sehr gut erklärt wie sich neue interaktive Formen arbeitsteiliger Wirtschaft entwickelt haben (Open Innovation, Mass Customization). Die angeführten Beispiele aus der Praxis ergänzen das Bild um einen wichtigen Teil.

Persönlich finde ich es bewundernswert, dass man nicht nur schreibt was man denkt, sondern dies auch in der Praxis umsetzt. Sich gegen/mit einem etablierten Verlag wie Gabler für eine solche Form der Veröffentlichung zu entscheiden ist alles andere wie gewöhnlich. Kann nur sagen weiter so!

14Jul/080

Innovation und Technik

Dem Beispiel von Lina und Juliane folgend, hat Mirjam einen Blog-Beitrag zum Thema "Innovation und Technik" verfasst:

Technische Innovationen werden weitgehend von der Mikroelektronik bestimmt, sie bildet die Basis für die meisten technischen Entwicklungen, vom PC über Steuerungen, Nachrichtentechnik bis hin zur Autoelektronik. Die rasante Entwicklung beeinflusst alle technischen Bereiche.

So entwickelt sich die Speicherkapazität in den letzten 15 Jahren um den Faktor 1000 bei weitgehend gleichbleibenden Kosten pro Chip. Hand in Hand mit der Speicherentwicklung geht auch die Entwicklung der Prozessorleistung. Hier zeichnet sich eine Steigerung um den Faktor 100 ab.

Mit den derzeit bekannten Technologien lassen sich deutliche Steigerungen in Packungsdichte und Geschwindigkeit erzielen. Bei dieser Entwicklung drängt sich die Frage auf, wo die Grenzen sind. In Forschungslaboren wird an der sogenannten Single- Device- Technologie gearbeitet. Dabei wird versucht ein Speicherelement mit nur einem Elektron zu realisieren. 1970 waren dazu noch 10Millionen Elektronen notwendig, heute kommt man mit 10.000 aus. Sollte es gelingen mit einem Elektron auszukommen könnten Speicherbausteine mit einem Terabit realisiert werden. Bisher bekannte Technologien sind dann ausgereizt, aber es ist nicht gesagt, dass man mit anderen Verfahren und Speicherstrukturen nicht noch weitere Schritte in Richtung höherer Speicherdichte und höherer Prozessorleistung machen kann.

Heute wird häufig von der Informations- oder Wissensgesellschaft gesprochen. Dabei greifen wir zurück auf eine Untersuchung des sowjetischen Wissenschaftlers Kondratieff, die von Leo A. Nefiodow vorgestellt und um einen Zyklus, den fünften Kondratieff, ergänzt wurde. Kondratieff weist nach, dass es lang anhaltende Wirtschaftszyklen gibt, die von einer neuen Technik bestimmt sind und die vorhergehende Technik ablösen. Damit reduzieren sich auch die Arbeitsplätze der alten Technik und werden durch neue ersetzt So löste das Industriezeitalter die Landwirtschaft ab und wird nun vom Informationszeitalter verdrängt. Die Hoffnung, die in dieses Modell gelegt wird, besteht darin, dass die Arbeitsplätze, die durch Rationalisierung und Automatisierung wegfallen, durch neue Arbeitsplätze der Informationsgesellschaft ersetzt werden. Wenn wir zurücksehen, dann erkennen wir, wie viele Arbeitsplätze durch Software und bessere Hardware ersetzt wurden.

Wir müssen also davon ausgehen, dass sich die Struktur unseres Arbeitsmarktes ändert und uns auf diese veränderte Situation einstellen. Dabei werden laufend neue technische Berufe definiert. Diese Berufe verlangen allerdings eine relativ hohe Qualifikation. Technologische und wirtschaftliche Entwicklungen führen aber nicht nur zu Arbeitsplätzen mit anderen Qualifikationen, sondern durch Änderungen in den Organisationen auch zu neuen Formen der Arbeitswelt. Die Informationsgesellschaft führt auch zu einer Veränderung der Arbeitswelt, der Firmenorganisation und somit der Arbeitsplätze.

Diese Veränderungen der Märkte führen in den Unternehmen zu einer Veränderung im Verhalten, während früher Produkt- und ingenieurorientiert gedacht wurde und Kapazitätsbeschaffung sowie Aufbau von Produktionsmitteln und Logistik die wesentlichen Aufgaben waren, muss heute vor allem markt- und kundenorientiert agiert werden. Marktanforderungen wie Bedürfnisse, Probleme und Wünsche unserer Kunden, marktorientierte Gestaltungsinstrumente sowie Problemlösungen und Kundennutzen treten immer mehr in den Vordergrund. Zunehmende Konkurrenz und globale Märkte mit unterschiedlichster Ausprägung zwingen uns dazu, immer schneller und marktnäher zu handeln. Die Notwendigkeit, schnell und flexibel zu handeln, und zwar global mit Ausrichtung zum Kunden, führt zwangsläufig zu einer Veränderung der Organisation und der Unternehmenskultur. Man geht zunehmend weg von der starren, funktionsorientierten Organisation zu einer flexiblen Form, die mehr nach Projekten orientiert ist. Viele Firmen befinden sich sogar bereits auf dem Weg zur nächsten Stufe, bei der einzelne Gruppen oder Mitarbeiter nur noch temporär zu Projekten zusammengeschlossen sind. Die Zusammenarbeit ändert sich dabei rasch je nach Anforderung. Es können die unterschiedlichsten Mitarbeiter, Firmenteile oder auch verschiedene Firmen lokal oder über Netz für eine bestimmte Zeit ein virtuelles Team bilden.

Für diese Arbeitswelt benötigen Mitarbeiter die Fähigkeit zum selbständigen, lebenslangem Lernen, Bereitschaft zur Eigenverantwortung und die Fähigkeit zum selbständigen Arbeiten.

27Jun/080

Ist Risikokapital fuer Unternehmen ein Grund zu Innovation?

Anstelle eines Protokolls hat Lina Falk, Austausch-Studentin aus Schweden im 6. Semester BWL, einen Blog-Beitrag zum Thema "Ist Risikokapital für Unternehmen ein Grund zu Innovation?" verfasst:

Viele Amtsbefugnisse und Autoritäre meinen dass Risikokapital-Unternehmen ein großer Grund zu Innovationen sind. Untersuchungen zeigen dass risikokapital Beteiligungen in einer Industrie die Anzahl patente erhöht hat. Eine Untersuchung meint dass risikokapital für 15 % den Innovationen der Industrie sind. Seit der erste Firmenübernahme im Jahr 1995 bis 2007, sind die Portfolio des Unternehmen des Schwedisches Risikokapital Unternehmen EQT, jährlich der Absatz um 13% erhört, der Anzahl Mitarbeiter um 12 % erhört und die Gewinn um 20% erhört.

Auch wenn viele Untersuchungen zeigt dass der Gewinn steigt für die Majorität des Unternehmens die von Risikokapital Unternehmen unterstütz werden heißt dass nicht gleich dass es mehre Innovationen in den Unternehmen gibt. Dass gewöhnlichste Veränderung das Risikokapitalgeber in den Unternehmen macht sind Organisatorische Umstrukturierungen die zu höherer Effektivität führen sollten. Eine Folge von Umstrukturierungen könnte eine bessere Organisation sein mit einer Umgebung die Innovationen fördert.

Leute die seit langem in einer Firma arbeiten, sind mit alten Traditionen und mit Arten wie man mit internen Problemen umzukommen gewöhnt. Externe Leute die in einer Organisation eintreten, können objektiver sein und können einfacher neue Möglichkeiten sehen. Das führt automatisch zu einer innovativen Umgebung.

Das Ziel vielen Risikokapitalgeber ist hoch Gewinn für Anteilseigner zu zeigen und danach das Unternehmen wieder zu verkaufen. Es sind auch die die meinen dass Risikokapital Unternehmen seine Firmenübernahmen aufteilt, umstrukturiert und mit kurzfristigen Lösungen der höchst mögliche Gewinn zu erschaffen. Weil die eher eine kurzfristige Perspektive haben ist das langfristige Unternehmensüberlebung sekundär. Innovationen brauchen Zeit und es dauert auch lange, eine Arbeitsklima die Innovationen fördern, aufzubauen.

Die Meinungen über was das innovative Denken an Mitarbeiter fördern, scheiden sich. Einige sind die Meinung das Risikokapitalgeber das innovative Denken beim Mitarbeiter fördern andere aber das zu viel Umstrukturierung Unsicherheit auf die Zukunft schafft was das innovative Denken erschweren.

Viele Untersuchungen zeigen dass Risikokapitalgeber innovatives denken an die Unternehmen beibringen. Die Meinungen scheiden sich aber immer noch ob das Ergebnis von Umstrukturierungen und von der kurzfristigen Perspektive mehr Nachteile als Vorteile bringt. Risikokapital können Innovationen fördern aber Innovationen brauchen auch eine langfristige Perspektive. Das langfristige Denken sollte von dem Unternehmen angestrebt werden um ein innovatives Unternehmen aufzubauen.

21Jun/080

Podcast-Episode 5: Lead-User-Konzept

Christian Bereuter und Mirjam Peterschelka, Studenten im 2. Semester Mechatronik, sind die Produzenten von Podcast-Episode 5. Die beiden haben ein klein wenig voraus gearbeitet und haben sich anstelle dem Thema "Open Innovation" direkt auf das "Lead-User-Konzept" gestürzt. Das Thema wurde toll aufgearbeitet, rein hören lohnt sich auf alle Fälle. Hier könnt ihr den Podcast abonnieren.

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

 

 

3Jun/080

Session 5 – Open Innovation (Step 7)

Man sollte ja wirklich vorsichtig sein mit den Inhalten die man so im Internet findet, doch hin und wieder sind wirklich gute Dinge dabei. Zur Einstimmung für die Auflösung der letzten Session zum Thema "Open Innovation" haben wir uns das folgende Video angesehen:

Christian Diepold, Student des Studienganges Betriebswirtschaft im 2. Semester, hat hierzu das Protokoll verfasst:

 

Open Innovation: Beim Open Innovation werden Ideen von extern mit einbezogen. Diese können beispielsweise von Kunden, Lieferanten oder Wettbewerbern kommen.

Closed Innovation: Beim Closed Innovation werden Ideen nur innerhalb des Unternehmens gesammelt.

Ideenmanagement: Hier werden Ideen gesammelt, ausgewertet und dann entschieden ob sie brauchbar sind oder nicht. Bei der Frage wo das Ideenmanagement angesiedelt sei, kamen wir zu keinem Ergebnis. Ein Teil der Diskussionsrunde sprach sich für eine Platzierung vor dem Innovationsprozess aus, die andere Hälfte war dafür das Ideenmanagement nach dem Innovationsprozess anzusiedeln. Diese Frage werden wir in der nächsten Lehrveranstaltung nochmals behandeln.

Bei der Frage worin der Nutzen von Open Innovation liegt, waren sich alle Teilnehmer einig, dass es dem Kunden zu Nutze kommt, weil er genau das Produkt bekommt was er möchte. Ebenso kam die Aussage, dass diese Produkte den Endverbraucher direkt ansprechen da dieser an der Entwicklung mitgearbeitet hat. Ein weiterer Punkt beinhalten folgendes Zitat von Frank Lothar Köpcke ein Innovationsexperte aus Nürnberg:

„Bei einer durchschnittlichen Floprate von 30- 70% bei neuen Produkten zahlt sich diese Vorgehensweise für ein Unternehmen in mehrfacher Hinsicht aus: Denn es scheint nahe zu liegen, dass Produkte eine höhere Akzeptanz genießen, wenn sie gemeinsam mit potentiellen zukünftigen Abnehmern entwickelt worden sind.“

Zudem gibt es eine Win – Win Situation für Kunden und Hersteller, da mehr Wissen in den Prozess mit einfließt.

Als Beispiele für Open Innovation kam die Gruppe zu folgenden Ergebnissen: Fallstudien oder Projekte im Unternehmen werden oftmals von Praktikanten erledigt welche die Abläufe mit anderen Augen sehen und eventuell neue Aspekte von Außen mit einbringen. Als Beispiel für User Innovation kam das Kite - Surfing zur Sprache. Diese Sportart wurde von Surfern entwickelt welchen das normale surfen nicht mehr ausreichte. Dies sind die Innovationen ausgehend vom Nutzer.

Download: Session 5 - Protokoll Step 7 [PDF]

30Mai/080

Podcast-Episode 4: Agile Entwicklungsmethoden am Beispiel SCRUM

Gestern habe ich von Dominic Marlin und Christian Diepold, Studenten im 2. Semester BWL, die inzwischen vierte Podcast-Episode erhalten. Thema der heutigen Episode: "Agile Entwicklungsmethoden am Beispiel SCRUM". Nach der vielversprechenden Ankündigung von Dominic liegt die Erwartungserhaltung entsprechend hoch... lass dich überraschen und höre rein! Hier könnt ihr den Podcast abonnieren.

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

 

 

19Mai/080

Session 5 – Open Innovation (Step 1-5)

Die fünfte Session behandelt den sagenumwobenen Begriff der “Open Innovation”. Dieses Mal haben wir versucht ein "klassisches" Protokoll für die PBL-Schritte 1-5 zu erstellen. Fazit: "Wie soll das nur gehen?" Ich denke es ist eine zentrale Weiterentwicklung der PBL-Methode mit MindMaps zu arbeiten. In diesem Zusammenhang großen Dank an Natalie, die im Nachhinein eine MindMap erstellt hat.

Download: Session 5 - Course Book "Open Innovation" [PDF]

Download: Session 5 - Protokoll "Open Innovation" Step 1-5 [PDF]

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