Innovationsmanagement 2.0 Dr. Patrick FRITZ

3Jun/080

Session 5 – Open Innovation (Step 7)

Man sollte ja wirklich vorsichtig sein mit den Inhalten die man so im Internet findet, doch hin und wieder sind wirklich gute Dinge dabei. Zur Einstimmung für die Auflösung der letzten Session zum Thema "Open Innovation" haben wir uns das folgende Video angesehen:

Christian Diepold, Student des Studienganges Betriebswirtschaft im 2. Semester, hat hierzu das Protokoll verfasst:

 

Open Innovation: Beim Open Innovation werden Ideen von extern mit einbezogen. Diese können beispielsweise von Kunden, Lieferanten oder Wettbewerbern kommen.

Closed Innovation: Beim Closed Innovation werden Ideen nur innerhalb des Unternehmens gesammelt.

Ideenmanagement: Hier werden Ideen gesammelt, ausgewertet und dann entschieden ob sie brauchbar sind oder nicht. Bei der Frage wo das Ideenmanagement angesiedelt sei, kamen wir zu keinem Ergebnis. Ein Teil der Diskussionsrunde sprach sich für eine Platzierung vor dem Innovationsprozess aus, die andere Hälfte war dafür das Ideenmanagement nach dem Innovationsprozess anzusiedeln. Diese Frage werden wir in der nächsten Lehrveranstaltung nochmals behandeln.

Bei der Frage worin der Nutzen von Open Innovation liegt, waren sich alle Teilnehmer einig, dass es dem Kunden zu Nutze kommt, weil er genau das Produkt bekommt was er möchte. Ebenso kam die Aussage, dass diese Produkte den Endverbraucher direkt ansprechen da dieser an der Entwicklung mitgearbeitet hat. Ein weiterer Punkt beinhalten folgendes Zitat von Frank Lothar Köpcke ein Innovationsexperte aus Nürnberg:

„Bei einer durchschnittlichen Floprate von 30- 70% bei neuen Produkten zahlt sich diese Vorgehensweise für ein Unternehmen in mehrfacher Hinsicht aus: Denn es scheint nahe zu liegen, dass Produkte eine höhere Akzeptanz genießen, wenn sie gemeinsam mit potentiellen zukünftigen Abnehmern entwickelt worden sind.“

Zudem gibt es eine Win – Win Situation für Kunden und Hersteller, da mehr Wissen in den Prozess mit einfließt.

Als Beispiele für Open Innovation kam die Gruppe zu folgenden Ergebnissen: Fallstudien oder Projekte im Unternehmen werden oftmals von Praktikanten erledigt welche die Abläufe mit anderen Augen sehen und eventuell neue Aspekte von Außen mit einbringen. Als Beispiel für User Innovation kam das Kite - Surfing zur Sprache. Diese Sportart wurde von Surfern entwickelt welchen das normale surfen nicht mehr ausreichte. Dies sind die Innovationen ausgehend vom Nutzer.

Download: Session 5 - Protokoll Step 7 [PDF]

19Mai/080

Session 4 – Agile Entwicklungsmethoden am Beispiel SCRUM (Step 7)

Zu Beginn der leicht verspäteten fünften Session stand wie gewohnt die Auflösung der letzten Session "Agile Entwicklungsmethoden am Beispiel SCRUM". Zur Einstimmung haben wir uns folgendes Video angesehen:

Natalie Pichler, Studentin des Studienganges Betriebswirtschaft im 6. Semester, hat hierzu das Protokoll verfasst:

Lernziel: SCRUM Process

  • Product Backlog: Sind alle Anforderungen (z.B. Wünsche vom Kunde). Es steht alles drinnen was man haben möchte und ist die Basis für den Sprint B.
  • Sprint Backlog (= Zyklen): Vom Produkteigener werden die Anforderungen mit den höchsten Prioritäten dem Team mitgeteilt. Anschließend legen SCRUM Team und Produkteigner die Ziele fest. Team organisiert sich und verteilt die Aufgaben selbst
  • Ausarbeitungsdauer: 30 Tage (des jeweiligen Sprint Backlog)
  • Aufbau Team: ab 3 möglich; 6/8 Personen sind gut, danach gehen Vorteile verloren
  • Besonderheit: Die Anforderungen sind während der Sprint Phase nicht änderbar. Stattdessen besteht die Möglichkeit neue Anforderungen in den Product Backlog zu tun (= Sammelbehälter) um diese dann im nächsten Sprint Backlog mit ein zu bringen.
  • Projekte: Eher kleine Projekte für SCRUM. In Ausnahmefällen ist werden in einem SCRUM Team mehrere kleine Teams gebildet. Das übergeordnete SCRUM Team überwacht es und stückelt die einzelnen kleinen Teams zu einem Ganzen zusammen.
  • Praxisbeispiel: bei Bachmann GmbH wird SCRUM in der Software eingesetzt, da sehr komplexe/schwer planbare Projekte.

Lernziel: Iterative Zyklen

  • Definition  = sich wiederholende Zyklen
  • Wo bei SCRUM?  In den Meetings:  Hier werden die Probleme ausgesprochen. Aus den Product Backlog nimmt man einen Teil raus und gibt ihn in den Sprint Backlog. Dabei fragt man sich was erledigt werden sollte.

...der Rest ist im Protokoll nachzulesen.

Download: Session 4 - Protokoll "Agile Entwicklungsmethoden am Beispiel SCRUM" Step 7 [PDF]

10Apr/080

Session 3 – Problemdefinition durch Anforderungsmanagement (Step 7)

 

Zu Beginn der Session stand die Auflösung der letzten Runde, Problemdefinition durch Anforderungsmanagement. Lukas Schwaiger, Student des Studienganges Betriebswirtschaft im 6. Semester, hat hierzu das Protokoll verfasst:

1.  Definition Lastenheft / Pflichtenheft

  • Lastenheft (DIN):  „Vom Auftraggeber festgelegte Gesamtheit der Forderungen an die Lieferungen + Leistungen eines Auftragnehmers innerhalb eines  Auftrages."
  • Pflichtenheft (DIN):  „Eine ausführliche Beschreibung der Leistungen (zB technische,  wirtschaftliche, organisatorische Lstg.) die erforderlich sind oder gefordert werden, um die Ziele des Projektes zu erreichen.“

2.  Methoden zur Ermittlung von Anforderungen

  • Verweis auf die Tabelle in dem Text Anforderungsmanagement: Hellsehen für Fortgeschrittene (Chris Rupp; S. 110). Welche Methode zur Anforderungsermittlung wähle ich (Tabelle dient zur Unterstützung).
  • Zusätzlich könnte man eine sogenannte Requirements List zur Anwendung kommen (Reihung der Schritte, Planung des Ablaufs)
  • Für eine erfolgreiche Anforderungsermittlung ist es Wichtig den Kunden mit einzubeziehen
  • Wichtig: vor der Ermittlung der Anforderungen sollte eine Risikoanalyse durchgeführt werden

3.  Warum scheitert ein Projekt in der ersten Phase

  • Kommunikationsschwierigkeiten zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer
  • Missverständnisse (Anforderungen wurden falsch verstanden bzw. umgesetzt)
  • Die „Mischung“ bei den Basis-, Leistungs- und Begeisterungsfaktoren stimmt nicht
  • Schlechtes Projektmanagement (keine konkrete Zieldefinition, fehlende Risikoanalyse)
  • Unterschiedliche Basisfaktoren von Auftraggeber und Auftragnehmer

4.  Wie kann man den Kunden in den Prozess miteinbeziehen

  • Transparenter Entwicklungsprozes
  • Konsequente Projektstatus Updates
  • 1 fixer Ansprechpartner für den Kunden

5.  Wie gewinne ich einen Kunden zurück

  • Kunde muss im Prozess integriert sein
  • „Spezial“ Angebot an den Kunden stellen
  • Einsatz der Besteisterungsfaktoren
  • Voraussetzung: Kunde will auch wieder mit dem Auftragnehmer zusammenarbeiten
  • Werbungmaßnahmen erhöhen
  • Weitere Faktoren: Analyse des ursprünglichen Problems (Kommunikation, Ansprechpartner, Rentabilität des zusätzlichen Aufwands, etc.)

Download: Session 3 - Protokoll "Problemdefinition durch Anforderungsmanagement" Step 7 [PDF]