Innovationsmanagement 2.0 Dr. Patrick FRITZ

9Dez/082

Session 5/6 – Open Innovation und Lead User Methode (Step 7) im WS2008/09

Wie angekündigt, haben wir Schritt 7 für Session 5 und 6 zusammen gezogen. Aus meiner Sicht hängen die Themen Open Innovation und Lead User Methode eng zusammen, was sich schließlich auch in den definierten Lernzielen wieder gezeigt hat. Die Moderation des Abends hat Simone Allgäuer, BWL-Studentin im 5. Semester, übernommen. Zur Einstimmung habe ich einen Ausschnitt aus dem umfangreichen Video-Archiv von Hippel's gezeigt:

  • Video 1 (245Mb): Overview of the lead user process
  • Video 2 (276Mb): Launching your lead user study
  • Video 3 (300Mb): Interviewing methods for lead user project teams
  • Video 4 (232Mb): Identifying emerging market needs
  • Video 5 (257Mb): Identifying lead users
  • Video 6 (360Mb): Developing solution concepts

Hier die Ergebnisse von Step 7:

session-6-lead-user-step-7-20081204

Download: Session 5/6 - Protokoll "Open Innovation und Lead User Methode" (Step 7) [PDF]

Download: Session 5/6 - Protokoll "Open Innovation und Lead User Methode" (Step 7) [HTML]

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Kommentare (2) Trackbacks (3)
  1. Der Artikel handelt über Kreativität, ich musste jedoch beim Weiterlesen unmittelbar an unsere TLV denken. Zitat:

    Die Grundprinzipien der Kreativitätstechniken gelten auch für eine kreative Unternehmenskultur: Viele haben mehr Ideen als einer allein. Andersartiger Input bringt die Gedanken auf Trab. Und: Jeder muss seine Gedanken unzensiert aussprechen dürfen. Doch das scheitert oft an älteren Gesetzen der Firmenkultur. »In vielen Unternehmen herrscht die ungeschriebene Regel, dass man in andere Zuständigkeitsbereiche nicht reinredet«, sagt Sybille Hermann. Ein anderes Hindernis sind Hierarchien: Viele müssen ihren Vorgesetzten ihre Ideen geschickt soufflieren, damit diese den Eindruck haben, damit punkten zu können. Andere treiben ihre Tüfteleien lieber heimlich voran, weil es sonst heißt, sie seien nicht ausgelastet. »In den Führungsetagen ist zwar angekommen, dass Kreativität Freiräume braucht«, lautet Hermanns Fazit. Aber umgesetzt werde das höchstens in den Abteilungen Marketing, Design und Entwicklung. »Ansonsten zählt, dass die Aufgaben zügig erledigt und keine Fehler gemacht werden.«

    So werden Ressourcen verschwendet. Denn viele Ideen für neue oder bessere Produkte kommen von denen, die mit den Kunden in Kontakt stehen oder in der Herstellung arbeiten. Alfred Krupp war der Erste, der das Kreativitätsleck in den Werkhallen erkannte und ein »betriebliches Vorschlagswesen« eingeführt hat. Am Anfang war das nicht mehr als ein Briefkasten an der Wand. Jeder, der eine Idee hatte, durfte sie auf einen Zettel schreiben, einwerfen und auf eine Belohnung hoffen. Heute nennt sich das »Ideenmanagement« und ist in den Betriebsvereinbarungen vieler Unternehmen. Statt eines Holzkastens gibt es Ansprechpartner, die bei der Formulierung helfen können. Ideen werden direkt ins firmeneigene Computernetz eingetragen, online lässt sich der Stand der Bearbeitung jederzeit nachvollziehen. Gemessen am Nutzen, gibt es gestaffelte Prämien.


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