Session 3 – Problemdefinition durch Anforderungsmanagement (Step 7)

 

Zu Beginn der Session stand die Auflösung der letzten Runde, Problemdefinition durch Anforderungsmanagement. Lukas Schwaiger, Student des Studienganges Betriebswirtschaft im 6. Semester, hat hierzu das Protokoll verfasst:

1.  Definition Lastenheft / Pflichtenheft

  • Lastenheft (DIN):  „Vom Auftraggeber festgelegte Gesamtheit der Forderungen an die Lieferungen + Leistungen eines Auftragnehmers innerhalb eines  Auftrages.“
  • Pflichtenheft (DIN):  „Eine ausführliche Beschreibung der Leistungen (zB technische,  wirtschaftliche, organisatorische Lstg.) die erforderlich sind oder gefordert werden, um die Ziele des Projektes zu erreichen.“

2.  Methoden zur Ermittlung von Anforderungen

  • Verweis auf die Tabelle in dem Text Anforderungsmanagement: Hellsehen für Fortgeschrittene (Chris Rupp; S. 110). Welche Methode zur Anforderungsermittlung wähle ich (Tabelle dient zur Unterstützung).
  • Zusätzlich könnte man eine sogenannte Requirements List zur Anwendung kommen (Reihung der Schritte, Planung des Ablaufs)
  • Für eine erfolgreiche Anforderungsermittlung ist es Wichtig den Kunden mit einzubeziehen
  • Wichtig: vor der Ermittlung der Anforderungen sollte eine Risikoanalyse durchgeführt werden

3.  Warum scheitert ein Projekt in der ersten Phase

  • Kommunikationsschwierigkeiten zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer
  • Missverständnisse (Anforderungen wurden falsch verstanden bzw. umgesetzt)
  • Die „Mischung“ bei den Basis-, Leistungs- und Begeisterungsfaktoren stimmt nicht
  • Schlechtes Projektmanagement (keine konkrete Zieldefinition, fehlende Risikoanalyse)
  • Unterschiedliche Basisfaktoren von Auftraggeber und Auftragnehmer

4.  Wie kann man den Kunden in den Prozess miteinbeziehen

  • Transparenter Entwicklungsprozes
  • Konsequente Projektstatus Updates
  • 1 fixer Ansprechpartner für den Kunden

5.  Wie gewinne ich einen Kunden zurück

  • Kunde muss im Prozess integriert sein
  • „Spezial“ Angebot an den Kunden stellen
  • Einsatz der Besteisterungsfaktoren
  • Voraussetzung: Kunde will auch wieder mit dem Auftragnehmer zusammenarbeiten
  • Werbungmaßnahmen erhöhen
  • Weitere Faktoren: Analyse des ursprünglichen Problems (Kommunikation, Ansprechpartner, Rentabilität des zusätzlichen Aufwands, etc.)

Download: Session 3 – Protokoll „Problemdefinition durch Anforderungsmanagement“ Step 7 [PDF]

Podcast-Episode 1: Aufgaben des Innovationsmanagements

Ich bin stolz euch die erste Podcast-Episode zu den „Aufgaben des Innovationsmanagements“ von Natalie Pichler und Lukas Schwaiger präsentieren zu dürfen. Wahrscheinlich bin ich ein wenig voreingenommen, aber ich finds genial! Die Messlatte für die zweite Podcast-Episode wurde definitv hoch gelegt. Hier könnt ihr den Podcast übrigens abonnieren.

[audio: http://innovationsprojekt.com/wp-content/uploads/2008/04/podcast1-aufgaben-des-innovationsmanagements.mp3]

 

Blogvorstellung im best-practice-business-blog online!

Heute erreichte mich folgende Nachricht:

Hallo Patrick,

ich habe gerade Deine Blogvorstellung bei mir unter http://www.best-practice-business.de/blog/?p=3383 eingestellt.

Ich bin auf Eure weitere Entwicklung schon neugierig.

Gruss

Burkhard

Ich kann mich Burkhards Meinung nur anschließen… ich bin auf unsere weitere Entwicklung schon neugierig. Nächsten Donnerstag findet bereits die nächste Session zum Thema Innovationsmanagement statt, außerdem wird die erste Podcast-Episode online gehen!

Session 3 – Problemdefinition durch Anforderungsmanagement (Step 1-5)

Session 3 stand unter dem Titel “Problemdefinition durch Anforderungsmanagement”. Die Durchführung der PBL-Schritte klappt bereits sehr gut. In diesem Zusammenhang hat sich vor allem die Erstellung von MindMaps bewährt, wobei ich für Step 7 lieber auf ein klassisches Protokoll zurückgreife. Anbei findet ihr den Case sowie zugehöriges MindMap für die Schritte 1-5.

Download: Session 3 – Course Book „Problemdefinition durch Anforderungsmanagement“ [PDF]

Download: Session 3 – Protokoll „Problemdefintion durch Anforderungsmanagement“ Step 1-5 [PDF]

Download: Session 3 – Protokoll „Problemdefintion durch Anforderungsmanagement“ Step 1-5 [HTML]

Newcomer Business Blogvorstellung im best-practice-business-blog

Vor kurzem erreichte mich folgende Anfrage per Mail:

Hallo Patrick,

ich bin vor kurzem auf Dein Innovationsmanagement 2.0-Blog aufmerksam geworden. Gerne möchte ich Dir die Möglichkeit bieten, Dein Blog bei mir im Rahmen der Newcomer Business Blogserie vorzustellen. Beantworte dafür bitte folgende sechs Fragen:

1. Wer bloggt hier? (Name, Beruf, Alter)?
2. Über welche Themen bloggst Du hauptsächlich (Schwerpunktkategorien)?
3. Was ist der USP / Erfolgsfaktor Deines Blogs?
4. Warum bloggst Du bzw. welche konkreten Ziele hast Du (Kunden gewinnen, Geld verdienen, Netzwerk aufbauen,….)?
5. Was sind Deine drei Lieblingsblogs?
6. Was möchtest Du noch sagen?

Mehr Infos zur Newcomer Business Blogserie:
Seit März 2007 stelle ich unter http://www.best-practice-business.de/ regelmäßig Newcomer Business Blogs vor. Bisher haben wir mehr als 100 Blogs vorgestellt. Voraussetzung für die Vorstellung ist, dass es das Blog weniger als 6 Monate gibt oder es weniger als 50 Postings gibt oder weniger als 10 Blogs darauf verlinkt haben. Insgesamt sind sechs Fragen zu beantworten und uns zuzusenden. Wir freuen uns über jede Bewerbung oder Empfehlung. Ziel der Aktion ist es, noch unbekannte Business Blogs für einen Tag ins Rampenlicht zu stellen und meiner breiten Leserschaft (mehr als 6.000 tägliche Leser) vorzustellen.
Ich freue mich auf Deine Antworten.
Gruss
Burkhard Schneider

Natürlich habe ich diese Gelegenheit wahrgenommen und Burkhard heute meine Antworten zu den Fragen zukommen lassen. Sobald der Beitrag veröffentlich wird, werde ich euch informieren. Ich kann nur sagen, es freut mich wahnsinnig das der „Innovationsmanagement 2.0-Blog“ auf derart gute Resonanz stößt!

Session 2 –Innovationsprozess am Beispiel StageGate (Step 7)

 

Zu Beginn der dritten Session stand wie bereits gewohnt die Auflösung der letzten Session „Innovationsprozess am Beispiel StageGate“, auf der Tagesordnung. Dominic Marlin, Student des Studienganges Betriebswirtschaft im 2. Semester, hat hierzu das Protokoll verfasst:

1. Definition Prozess:

Ziel Erzeugnis von Leistung à für jeden Prozess ist ein Input erforderlich, dass ein Output herauskommen kann à zeitlich beschränkt durch die Kundenwünsche à wenn der Kunde es bis zu einem bestimmten Zeitpunkt braucht, dann muss der Prozess bis dahin fertig gestellt werden à Bsp.: Doppelmayr: Wenn man nicht zum Winteranfang den Lift liefert – kann man das Produkt wieder einpacken à Kundenwünsche sind sehr wichtig in Prozessen.

2. Definition Stagegate Modell:

Spezieller Name für ein Modell eines normalen Entwicklungsprozesses à Modell, welches beiträgt ein Produkt von der Idee weg effizient auf den Markt zu bringen à einfaches Abschnittsphasen-Modell. Ein Prozess welcher in mehrere Teilprozesse unterteilt wird. Beginnend bei der Ideenfindung über die Entwicklung, Herstellung und dann bis hin zur Markteinführung. Mit Qualitätskontrollen bei den verschiedenen Toren. Und schlussendlich ein Rückblick machen. (Prozessevaluierung -> Im Produkt; in der Prozessanwendung) Erst nach diesem Rückblick (ca. 9-18 Monate nach Markteinführung) geht das Produkt in die normale Produktpalette über à Projektteam trifft sich nochmals.

Beispiele: Nur große Unternehmen à haben die Schritte genau nach der Theorie definiert à KMU’s à gibt es eigentlich keine Beispiele à Zuviel Ressourcen (Abteilungen, Kapital) werden benötigt à wird nicht so gerne ausgeführt in KMU’s.

3. Funktionen der Tore:

Dienen zur Qualitätskontrolle à Team trifft sich und diskutiert die Ziele die sie sich gestellt haben à Weiterführung ja/nein? à wenn Nein dann Schritt zurück um die Kriterien zu erreichen; wieso nicht erreicht? Wiederholungstermin für das Tor ansetzen. à wenn ja, weiter zum nächsten Abschnitt.

Phasen zwischen diesen Toren à Abschnitte à am Ende von dem Abschnitt wird immer wieder ein neuer Aktionsplan festgelegt, welche Ziele man im nächsten Abschnitt bearbeiten muss und welche ziele man beim Tor erreicht haben muss. Ein Abschnitt fungiert zB nicht nur in der F&E sondern es laufen viele Tätigkeiten auf einmal. (Marktanalysen -> am Anfang ein grober Überblick, nach Ende hin müssen mehr Daten zur Verfügung stehen; darum ist die Marktanalyse im ganzen Prozess wichtig).

Wenn keine genauen Prozesse/Kriterien vorgegeben sind, gibt es oft den Fall, das man sagt, dass das Produkt zuviel gekostet hat. Wenn jedoch die Prozesse genau definiert sind und die Funktion der Tore beachtet wird, sieht man schon im Vorhinein ob das Produkt floppt!

4. Nachteile?

  • Wie bei jeder „Neueinführung“ ist es schwer die Mitarbeiter zu überzeugen, da es bis dato auch gut geklappt hat. à Angst vor Neuem!
  • Verantwortlichkeiten zu verteilen ist schwierig (bei den Toren muss immer einer verantwortlich sein und diese Verantwortung will nicht jeder tragen)
  • Kreative/innovative fehlt da es sehr klare Grenzen gibt. (Kreativität ist schlussendlich erst in der Testphase möglich um mal etwas auszutesten.) Alter Widerspruch zwischen Kreativität und Standardisierung.
  • Bei einem Entwicklungsprozess gibt es keine hierarchische Strukturierung mehr im Unternehmen sondern eine horizontale. Viele Unternehmen sind hierarchisch aufgebaut und damit ist es schwer ein neues System zu akzeptieren, da es mehrere Bereichsleiter gibt.

5. Bewertungskriterien:

Bewertungskriterien in solch einem Prozess kann man nicht generell definieren. Diese sind von Branche zu Branche unterschiedlich. Allgemeine Kriterien – welche häufig als Maßstab dienen können sind zum Beispiel

  • benötigte Zeit
  • Realisierbarkeit des Projektes
  • kann man das eingesetzte Geld vom Markt wiederbekommen?

Download: Session 2 – Protokoll Step 7 [PDF]

Was erwarte ich von einem Podcast?

Nachdem die Frage „Was wird von einem Podcast erwartet?“ im letzten Seminar aufgekommen ist, hier das wichtigste in aller Kürze:

  • Software-Tipp Audacity für PC oder GarageBand für Mac
  • MP3-Format 128kbps / 44,1 kHz / mono
  • Zielpublikum Studenten (und Blog-Leser)
  • Länge von ca. 10, max. 15 Minuten
  • Erfolgreiche Podcasts klingen eher wie eine Radioshow als eine Unterrichtsstunde

Die beiden Punkte Akzeptanz und Aufmerksamkeit erscheinen mir besonders wichtig. Erfolgreiche Podcasts klingen eher wie eine Radioshow als wie ein langweiliger Vortrag. Hinsichtlich Aufmerksamkeit hat sich eine Länge von 15 Minuten für Podcasts bestens bewährt.

Session 2 – Innovationsprozess am Beispiel Stage-Gate (Step 1-5)

Session2 Step1-5

Die zweite Session behandelt den “Innovationsprozess am Beispiel Stage-Gate”. Wie bereits in Session 1 wurden zunächst die PBL Schritte 1-5 durchgearbeitet. Angefangen von der Informationsaufnahme, über Problemdefinition und Strukturierung, bis hin zur Definition von Lernzielen.

Download: Session 2 – Course Book „Innovationsprozess am Beispiel StageGate“ [PDF]

Download: Session 2 – Protokoll „Innovationsprozess am Beispiel StageGate“ Step 1-5 [PDF]

Download: Session 2 – Protokoll „Innovationsprozess am Beispiel StageGate“ Step 1-5 [HTML]