Session 4 – Agile Entwicklungsmethoden am Beispiel SCRUM (Step 1-5)

Die vierte Session behandelt “Agile Entwicklungsmethoden am Beispiel SCRUM”. Wie bereits in der letzten Session wurden zunächst die PBL Schritte 1-5 durchgearbeitet. Angefangen von der Informationsaufnahme, über Problemdefinition und Strukturierung, bis hin zur Definition von Lernzielen.
Download: Session 4 - Course Book "Agile Entwicklungsmethoden am Beispiel SCRUM" [PDF]
Download: Session 4 - Protokoll "Agile Entwicklungsmethoden am Beispiel SCRUM" Step 1-5 [PDF]
Download: Session 4 - Protokoll "Agile Entwicklungsmethoden am Beispiel SCRUM" Step 1-5 [HTML]
Session 3 – Problemdefinition durch Anforderungsmanagement (Step 7)
Zu Beginn der Session stand die Auflösung der letzten Runde, Problemdefinition durch Anforderungsmanagement. Lukas Schwaiger, Student des Studienganges Betriebswirtschaft im 6. Semester, hat hierzu das Protokoll verfasst:
1. Definition Lastenheft / Pflichtenheft
- Lastenheft (DIN): „Vom Auftraggeber festgelegte Gesamtheit der Forderungen an die Lieferungen + Leistungen eines Auftragnehmers innerhalb eines Auftrages."
- Pflichtenheft (DIN): „Eine ausführliche Beschreibung der Leistungen (zB technische, wirtschaftliche, organisatorische Lstg.) die erforderlich sind oder gefordert werden, um die Ziele des Projektes zu erreichen.“
2. Methoden zur Ermittlung von Anforderungen
- Verweis auf die Tabelle in dem Text Anforderungsmanagement: Hellsehen für Fortgeschrittene (Chris Rupp; S. 110). Welche Methode zur Anforderungsermittlung wähle ich (Tabelle dient zur Unterstützung).
- Zusätzlich könnte man eine sogenannte Requirements List zur Anwendung kommen (Reihung der Schritte, Planung des Ablaufs)
- Für eine erfolgreiche Anforderungsermittlung ist es Wichtig den Kunden mit einzubeziehen
- Wichtig: vor der Ermittlung der Anforderungen sollte eine Risikoanalyse durchgeführt werden
3. Warum scheitert ein Projekt in der ersten Phase
- Kommunikationsschwierigkeiten zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer
- Missverständnisse (Anforderungen wurden falsch verstanden bzw. umgesetzt)
- Die „Mischung“ bei den Basis-, Leistungs- und Begeisterungsfaktoren stimmt nicht
- Schlechtes Projektmanagement (keine konkrete Zieldefinition, fehlende Risikoanalyse)
- Unterschiedliche Basisfaktoren von Auftraggeber und Auftragnehmer
4. Wie kann man den Kunden in den Prozess miteinbeziehen
- Transparenter Entwicklungsprozes
- Konsequente Projektstatus Updates
- 1 fixer Ansprechpartner für den Kunden
5. Wie gewinne ich einen Kunden zurück
- Kunde muss im Prozess integriert sein
- „Spezial“ Angebot an den Kunden stellen
- Einsatz der Besteisterungsfaktoren
- Voraussetzung: Kunde will auch wieder mit dem Auftragnehmer zusammenarbeiten
- Werbungmaßnahmen erhöhen
- Weitere Faktoren: Analyse des ursprünglichen Problems (Kommunikation, Ansprechpartner, Rentabilität des zusätzlichen Aufwands, etc.)
Download: Session 3 - Protokoll "Problemdefinition durch Anforderungsmanagement" Step 7 [PDF]
Session 3 – Problemdefinition durch Anforderungsmanagement (Step 1-5)
Session 3 stand unter dem Titel “Problemdefinition durch Anforderungsmanagement”. Die Durchführung der PBL-Schritte klappt bereits sehr gut. In diesem Zusammenhang hat sich vor allem die Erstellung von MindMaps bewährt, wobei ich für Step 7 lieber auf ein klassisches Protokoll zurückgreife. Anbei findet ihr den Case sowie zugehöriges MindMap für die Schritte 1-5.
Download: Session 3 - Course Book "Problemdefinition durch Anforderungsmanagement" [PDF]
Download: Session 3 - Protokoll "Problemdefintion durch Anforderungsmanagement" Step 1-5 [PDF]
Download: Session 3 - Protokoll "Problemdefintion durch Anforderungsmanagement" Step 1-5 [HTML]
Session 2 –Innovationsprozess am Beispiel StageGate (Step 7)
Zu Beginn der dritten Session stand wie bereits gewohnt die Auflösung der letzten Session "Innovationsprozess am Beispiel StageGate", auf der Tagesordnung. Dominic Marlin, Student des Studienganges Betriebswirtschaft im 2. Semester, hat hierzu das Protokoll verfasst:
1. Definition Prozess:
Ziel Erzeugnis von Leistung à für jeden Prozess ist ein Input erforderlich, dass ein Output herauskommen kann à zeitlich beschränkt durch die Kundenwünsche à wenn der Kunde es bis zu einem bestimmten Zeitpunkt braucht, dann muss der Prozess bis dahin fertig gestellt werden à Bsp.: Doppelmayr: Wenn man nicht zum Winteranfang den Lift liefert – kann man das Produkt wieder einpacken à Kundenwünsche sind sehr wichtig in Prozessen.
2. Definition Stagegate Modell:
Spezieller Name für ein Modell eines normalen Entwicklungsprozesses à Modell, welches beiträgt ein Produkt von der Idee weg effizient auf den Markt zu bringen à einfaches Abschnittsphasen-Modell. Ein Prozess welcher in mehrere Teilprozesse unterteilt wird. Beginnend bei der Ideenfindung über die Entwicklung, Herstellung und dann bis hin zur Markteinführung. Mit Qualitätskontrollen bei den verschiedenen Toren. Und schlussendlich ein Rückblick machen. (Prozessevaluierung -> Im Produkt; in der Prozessanwendung) Erst nach diesem Rückblick (ca. 9-18 Monate nach Markteinführung) geht das Produkt in die normale Produktpalette über à Projektteam trifft sich nochmals.
Beispiele: Nur große Unternehmen à haben die Schritte genau nach der Theorie definiert à KMU’s à gibt es eigentlich keine Beispiele à Zuviel Ressourcen (Abteilungen, Kapital) werden benötigt à wird nicht so gerne ausgeführt in KMU’s.
3. Funktionen der Tore:
Dienen zur Qualitätskontrolle à Team trifft sich und diskutiert die Ziele die sie sich gestellt haben à Weiterführung ja/nein? à wenn Nein dann Schritt zurück um die Kriterien zu erreichen; wieso nicht erreicht? Wiederholungstermin für das Tor ansetzen. à wenn ja, weiter zum nächsten Abschnitt.
Phasen zwischen diesen Toren à Abschnitte à am Ende von dem Abschnitt wird immer wieder ein neuer Aktionsplan festgelegt, welche Ziele man im nächsten Abschnitt bearbeiten muss und welche ziele man beim Tor erreicht haben muss. Ein Abschnitt fungiert zB nicht nur in der F&E sondern es laufen viele Tätigkeiten auf einmal. (Marktanalysen -> am Anfang ein grober Überblick, nach Ende hin müssen mehr Daten zur Verfügung stehen; darum ist die Marktanalyse im ganzen Prozess wichtig).
Wenn keine genauen Prozesse/Kriterien vorgegeben sind, gibt es oft den Fall, das man sagt, dass das Produkt zuviel gekostet hat. Wenn jedoch die Prozesse genau definiert sind und die Funktion der Tore beachtet wird, sieht man schon im Vorhinein ob das Produkt floppt!
4. Nachteile?
- Wie bei jeder „Neueinführung“ ist es schwer die Mitarbeiter zu überzeugen, da es bis dato auch gut geklappt hat. à Angst vor Neuem!
- Verantwortlichkeiten zu verteilen ist schwierig (bei den Toren muss immer einer verantwortlich sein und diese Verantwortung will nicht jeder tragen)
- Kreative/innovative fehlt da es sehr klare Grenzen gibt. (Kreativität ist schlussendlich erst in der Testphase möglich um mal etwas auszutesten.) Alter Widerspruch zwischen Kreativität und Standardisierung.
- Bei einem Entwicklungsprozess gibt es keine hierarchische Strukturierung mehr im Unternehmen sondern eine horizontale. Viele Unternehmen sind hierarchisch aufgebaut und damit ist es schwer ein neues System zu akzeptieren, da es mehrere Bereichsleiter gibt.
5. Bewertungskriterien:
Bewertungskriterien in solch einem Prozess kann man nicht generell definieren. Diese sind von Branche zu Branche unterschiedlich. Allgemeine Kriterien – welche häufig als Maßstab dienen können sind zum Beispiel
- benötigte Zeit
- Realisierbarkeit des Projektes
- kann man das eingesetzte Geld vom Markt wiederbekommen?
Download: Session 2 - Protokoll Step 7 [PDF]
Session 2 – Innovationsprozess am Beispiel Stage-Gate (Step 1-5)

Die zweite Session behandelt den “Innovationsprozess am Beispiel Stage-Gate”. Wie bereits in Session 1 wurden zunächst die PBL Schritte 1-5 durchgearbeitet. Angefangen von der Informationsaufnahme, über Problemdefinition und Strukturierung, bis hin zur Definition von Lernzielen.
Download: Session 2 - Course Book "Innovationsprozess am Beispiel StageGate" [PDF]
Download: Session 2 - Protokoll "Innovationsprozess am Beispiel StageGate" Step 1-5 [PDF]
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Session 1 – Aufgaben des Innovationsmanagements (Step 7)
Heute Abend fand die zweite Session im Rahmen der Lehrveranstaltung Innovationsmanagement 2.0 statt. Zu Beginn stand die Auflösung von Session 1 "Aufgaben des Innovationsmanagements", auf dem Programm. Christian Bereuter, Student des Studienganges Mechatronik im 2. Semester, hat hierzu das Protokoll verfasst. Die Gesprächsleiterin unterteilte die Lernziele in drei Gruppen: Definition von Innovation, Innovationsmanager und innovative Produkte.
1. Definition von Innovation?
Das Vorhandene weiterentwickeln; Neuartigkeit; etwas Neues; Mittel-Zweck-Beziehung; Status Quo weiterentwickeln; alte Produkte werden erneuert; Verfahren erneuern; merklich anderes als das Alte; Erneuerung; Erstmaligkeit; neuartige Dienstleistung; Geistesblitz umsetzen; schwierig zu unterscheiden ob Innovativ oder nicht; Gibt es kleine Innovationen? Eventuell Ortsgebundene Ansichten; Schöpferische Zerstörung; schwierig für eine allg. Formulierung; etwas Neuartiges;
2. Definition von Innovationsmanager:
Schnittstellenmanagement; Verantwortlich für neue Produktideen und die Kommunikation im Unternehmen; sollte Einblicke von Außen kriegen; Produktmanager meistens der Innovationsmanager (bei Produktionsfirmen); hängt von der Größe der Firma ab, bei KMU´s meistens der Geschäftsführer; bei größeren Firmen eher Abteilungsleiter oder eine Stabstelle; Schnittstelle im Unternehmen; Stabstelle, arbeitet eng mit der Geschäftsleitung, soll auch mit dem Kunden zusammenarbeiten und mit den Abteilungen; für alles zuständig (planen, koordinieren, steuern); eine Führungsposition; eigene Studienrichtung; hoher Verdienst; Effizienter Einsatz von Wissen und Ideen;
3. Definition innovative Produkte:
Abarbeitung der Fragen was innovativ ist; komplett neues Produkt; Veränderung des vorherrschenden Status; Walkman, Ipod; Übertragungsgeschw. vom Internet; Dinge die die Welt nicht braucht (Hi-Tec-Bikini; Elfmeter-Warnsystem; Rasendünger für Fußballschuhe; Kochlöffel mit Salzwarnung); Dampflok; Glühbirne; Medikamente; Elektrizität; zum richtigen Zeitpunkt am Markt;
Nach dieser Diskussion wurden wir über die Definition von Innovation aufgeklärt: Hängt sehr von der Größe des Unternehmens ab, ob es einen eigenen Innovationsmanager gibt. Je größer die Firma umso wahrscheinlicher. Große Unternehmen haben meistens auch größere Projekte, die dann auf mehrere Teilaufgaben verkleinert werden. Danach wurden noch ein paar Beispiele von Firmen genannt wie sich diese mit Innovationsmanagement beschäftigen. Diese Beispiele sind im LMS ersichtlich.
Download: Session 1 - Protokoll Aufgaben des Innovationsmanagements Step 7 [PDF]
Session 1 – Aufgaben des Innovationsmanagements (Step1-5)

Die erste Session drehte sich um das Thema "Aufgaben des Innovationsmanagements". In Step 1 der PBL-Methode geht es in erster Linie um die Informationsaufnahme. Die Teilnehmer sollen sich mit dem Problem bekannt machen und unklare Begriffe, sofern möglich, sofort klären. In den folgenden Schritten zwei bis fünf, wird das eigentliche Problem definiert, in Form eines Brainstormings analysiert, anschließend strukturiert und abschließend in konkrete Lernziele gefasst. Hier die Ergebnisse der ersten fünf Schritte, die beim nächsten Treffen ergänzt werden.
Download: Session 1 - Coursebook "Aufgaben des Innovationsmanagements" [PDF]
Download: Session 1 - Protokoll "Aufgaben des Innovtionsmanagements" [PDF]



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