Innovationsmanagement 2.0 Dr. Patrick FRITZ

18Jul/112

60% der Arbeitszeit fuer Innovationen!

(Quelle. Flickr)

Durch den Blog von unique relations bin ich auf eine Studie der compamedia GmbH aufmerksam geworden. In dieser Studie wurde das Innovationsmanagement bei ausgewählten deutschen Mittelständlern untersucht. Hier einige, teils wirklich überraschende, Ergebnisse der "Top 100 Unternehmen":

  • Innovationen sind Sache des Top-Managements. Auch hier bestätigt sich wieder, konkrete Ziele sind das um und auf für jeglichen Projekterfolg.
  • Das Top-Management der besten Innovatoren wendet 60% seiner Arbeitszeit für Innovationen auf! Das Marketing in diesen Unternehmen legt noch eins drauf und wendet unglaubliche 75% seiner Arbeitszeit für Innovationen auf.
  • Mitarbeiter haben die Möglichkeit einen Teil ihrer Arbeitszeit für eigene Ideen zu nutzen. 87 Prozent der Top 100-Unternehmen beschäftigen sogar Mitarbeiter, die sich ausschließlich mit Innovationen befassen.
  • Die Öffnung des Innovationsprozesses ("Open Innovation") ist ein zunehmend heißes Thema. Sogar die Zusammenarbeit mit Wettbewerbern wird praktiziert.

Die Zahlen hören sich aus meiner Sicht teilweiße zu Gut an um wahr zu sein, dennoch zeigen sie eine Richtung auf die ich durchaus unterstütze.

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Kommentare (2) Trackbacks (0)
  1. Beeindruckende Zahlen. Tja, das sind die Top 100 Mittelständler. Was wieder zeigt, dass Innovation gleich Erfolg ist. Das sollte der Benchmark werden.

  2. Die nackten Zahlen sind vielleicht etwas zu hinterfragen. Insbesondere was als Innovation definiert wird.
    Selbstverständlich ist Innovationsmanagement ein Top-Management-Thema, allerdings muss man hier etwas differenzieren. Nicht jedes Top-Management kann sich nur mit Innovationen beschäftigen, weswegen ja gerade das Crowdsourcing von Innovationen einen so hohe Rolle spielt. Dass Marketing-Abteilungen einen so hohes Maß an Engagement für neue Produkte aufwenden, ist jedoch nicht verwunderlich, da etablierte Produkte sich häufig über das word-of-mouth selbst vermarkten können und somit weniger Marketing-Attention benötigen.


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