Newcomer Business Blogvorstellung im best-practice-business-blog
Vor kurzem erreichte mich folgende Anfrage per Mail:
Hallo Patrick,
ich bin vor kurzem auf Dein Innovationsmanagement 2.0-Blog aufmerksam geworden. Gerne möchte ich Dir die Möglichkeit bieten, Dein Blog bei mir im Rahmen der Newcomer Business Blogserie vorzustellen. Beantworte dafür bitte folgende sechs Fragen:
1. Wer bloggt hier? (Name, Beruf, Alter)?
2. Über welche Themen bloggst Du hauptsächlich (Schwerpunktkategorien)?
3. Was ist der USP / Erfolgsfaktor Deines Blogs?
4. Warum bloggst Du bzw. welche konkreten Ziele hast Du (Kunden gewinnen, Geld verdienen, Netzwerk aufbauen,....)?
5. Was sind Deine drei Lieblingsblogs?
6. Was möchtest Du noch sagen?Mehr Infos zur Newcomer Business Blogserie:
Seit März 2007 stelle ich unter http://www.best-practice-business.de/ regelmäßig Newcomer Business Blogs vor. Bisher haben wir mehr als 100 Blogs vorgestellt. Voraussetzung für die Vorstellung ist, dass es das Blog weniger als 6 Monate gibt oder es weniger als 50 Postings gibt oder weniger als 10 Blogs darauf verlinkt haben. Insgesamt sind sechs Fragen zu beantworten und uns zuzusenden. Wir freuen uns über jede Bewerbung oder Empfehlung. Ziel der Aktion ist es, noch unbekannte Business Blogs für einen Tag ins Rampenlicht zu stellen und meiner breiten Leserschaft (mehr als 6.000 tägliche Leser) vorzustellen.
Ich freue mich auf Deine Antworten.
Gruss
Burkhard Schneider
Natürlich habe ich diese Gelegenheit wahrgenommen und Burkhard heute meine Antworten zu den Fragen zukommen lassen. Sobald der Beitrag veröffentlich wird, werde ich euch informieren. Ich kann nur sagen, es freut mich wahnsinnig das der "Innovationsmanagement 2.0-Blog" auf derart gute Resonanz stößt!
Session 2 –Innovationsprozess am Beispiel StageGate (Step 7)
Zu Beginn der dritten Session stand wie bereits gewohnt die Auflösung der letzten Session "Innovationsprozess am Beispiel StageGate", auf der Tagesordnung. Dominic Marlin, Student des Studienganges Betriebswirtschaft im 2. Semester, hat hierzu das Protokoll verfasst:
1. Definition Prozess:
Ziel Erzeugnis von Leistung à für jeden Prozess ist ein Input erforderlich, dass ein Output herauskommen kann à zeitlich beschränkt durch die Kundenwünsche à wenn der Kunde es bis zu einem bestimmten Zeitpunkt braucht, dann muss der Prozess bis dahin fertig gestellt werden à Bsp.: Doppelmayr: Wenn man nicht zum Winteranfang den Lift liefert – kann man das Produkt wieder einpacken à Kundenwünsche sind sehr wichtig in Prozessen.
2. Definition Stagegate Modell:
Spezieller Name für ein Modell eines normalen Entwicklungsprozesses à Modell, welches beiträgt ein Produkt von der Idee weg effizient auf den Markt zu bringen à einfaches Abschnittsphasen-Modell. Ein Prozess welcher in mehrere Teilprozesse unterteilt wird. Beginnend bei der Ideenfindung über die Entwicklung, Herstellung und dann bis hin zur Markteinführung. Mit Qualitätskontrollen bei den verschiedenen Toren. Und schlussendlich ein Rückblick machen. (Prozessevaluierung -> Im Produkt; in der Prozessanwendung) Erst nach diesem Rückblick (ca. 9-18 Monate nach Markteinführung) geht das Produkt in die normale Produktpalette über à Projektteam trifft sich nochmals.
Beispiele: Nur große Unternehmen à haben die Schritte genau nach der Theorie definiert à KMU’s à gibt es eigentlich keine Beispiele à Zuviel Ressourcen (Abteilungen, Kapital) werden benötigt à wird nicht so gerne ausgeführt in KMU’s.
3. Funktionen der Tore:
Dienen zur Qualitätskontrolle à Team trifft sich und diskutiert die Ziele die sie sich gestellt haben à Weiterführung ja/nein? à wenn Nein dann Schritt zurück um die Kriterien zu erreichen; wieso nicht erreicht? Wiederholungstermin für das Tor ansetzen. à wenn ja, weiter zum nächsten Abschnitt.
Phasen zwischen diesen Toren à Abschnitte à am Ende von dem Abschnitt wird immer wieder ein neuer Aktionsplan festgelegt, welche Ziele man im nächsten Abschnitt bearbeiten muss und welche ziele man beim Tor erreicht haben muss. Ein Abschnitt fungiert zB nicht nur in der F&E sondern es laufen viele Tätigkeiten auf einmal. (Marktanalysen -> am Anfang ein grober Überblick, nach Ende hin müssen mehr Daten zur Verfügung stehen; darum ist die Marktanalyse im ganzen Prozess wichtig).
Wenn keine genauen Prozesse/Kriterien vorgegeben sind, gibt es oft den Fall, das man sagt, dass das Produkt zuviel gekostet hat. Wenn jedoch die Prozesse genau definiert sind und die Funktion der Tore beachtet wird, sieht man schon im Vorhinein ob das Produkt floppt!
4. Nachteile?
- Wie bei jeder „Neueinführung“ ist es schwer die Mitarbeiter zu überzeugen, da es bis dato auch gut geklappt hat. à Angst vor Neuem!
- Verantwortlichkeiten zu verteilen ist schwierig (bei den Toren muss immer einer verantwortlich sein und diese Verantwortung will nicht jeder tragen)
- Kreative/innovative fehlt da es sehr klare Grenzen gibt. (Kreativität ist schlussendlich erst in der Testphase möglich um mal etwas auszutesten.) Alter Widerspruch zwischen Kreativität und Standardisierung.
- Bei einem Entwicklungsprozess gibt es keine hierarchische Strukturierung mehr im Unternehmen sondern eine horizontale. Viele Unternehmen sind hierarchisch aufgebaut und damit ist es schwer ein neues System zu akzeptieren, da es mehrere Bereichsleiter gibt.
5. Bewertungskriterien:
Bewertungskriterien in solch einem Prozess kann man nicht generell definieren. Diese sind von Branche zu Branche unterschiedlich. Allgemeine Kriterien – welche häufig als Maßstab dienen können sind zum Beispiel
- benötigte Zeit
- Realisierbarkeit des Projektes
- kann man das eingesetzte Geld vom Markt wiederbekommen?
Download: Session 2 - Protokoll Step 7 [PDF]
Was erwarte ich von einem Podcast?
Nachdem die Frage "Was wird von einem Podcast erwartet?" im letzten Seminar aufgekommen ist, hier das wichtigste in aller Kürze:
- Software-Tipp Audacity für PC oder GarageBand für Mac
- MP3-Format 128kbps / 44,1 kHz / mono
- Zielpublikum Studenten (und Blog-Leser)
- Länge von ca. 10, max. 15 Minuten
- Erfolgreiche Podcasts klingen eher wie eine Radioshow als eine Unterrichtsstunde
Die beiden Punkte Akzeptanz und Aufmerksamkeit erscheinen mir besonders wichtig. Erfolgreiche Podcasts klingen eher wie eine Radioshow als wie ein langweiliger Vortrag. Hinsichtlich Aufmerksamkeit hat sich eine Länge von 15 Minuten für Podcasts bestens bewährt. Weitere (Hintergrund-)Informationen sind im Jahooda-Beitrag "Podcasts für Mitarbeiter?" ersichtlich.

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